Wasserfilter für zuhause: Hintergründe & Produktempfehlungen

Wir haben ja bereits 2 Artikel zum Thema Trinkwasser geschrieben. In diesem Artikel fassen wir nochmals kurz zusammen, warum wir überhaupt einen Wasserfilter verwenden – und verraten Dir dann, für welchen wir uns entschieden haben und warum wir diesen auch anderen Familien empfehlen. Damit Du unseren Entscheidungsprozess nachvollziehen kannst, findest Du am Ende des Artikel die Hauptquelle auf dem Weg unserer Entscheidungsfindung – die Quelle, die uns am meisten geholfen und überzeugt hat. Aber sieh selbst 😉

Warum überhaupt einen Wasserfilter für zuhause?

Immer mehr Menschen haben den großen Einfluss unserer Ernährung auf unsere Gesundheit erkannt und achten auf eine gute Ernährung. Über unser Trinkwasser machen wir uns meist weniger Gedanken. Sollten wir aber, denn Wasser ist unser vielleicht wichtigstes Lebensmittel überhaupt! Nicht wegen des Nährstoffgehalts – die darin enthaltenen Mineralien können wohl wenig zu unserer Nährstoffversorgung beitragen. Sondern weil unser Körper auf Wasser angewiesen ist, um optimal „zu funktionieren“. Ist ein Wasser z.B. zu stark gesättigt, kann es diese Funktion weniger gut wahrnehmen. Genauso, wenn wir unserem Körper zu wenig davon geben. Und natürlich sollte unser Trinkwasser frei von allem sein, was uns in irgendeiner Form schaden könnte. Nur: wie können wir das sicherstellen? Wie können wir sicher sein, dass eben keine Spuren von z.B. Röntgenkontrastmitteln, der Antibabypille, Pestiziden oder Schwermetallen in unserem Trinkwasser enthalten sind?

Wir haben uns intensiv damit beschäftigt und sind zu 2 Ergebnissen gekommen:

  • Leitungswasser möchten wir nach unseren Recherchen wirklich nur noch gefiltert trinken.
  • Es gibt nur wenig Mineralwasser, dem wir vertrauen.

Da uns auch der Logistikaufwand für die Beschaffung von Getränkekästen zu hoch ist, haben wir uns dafür entschieden, unser Trinkwasser zu filtern. Also uns einen Wasserfilter für zuhause zuzulegen.

Wenn Du mehr über unsere Recherchen wissen möchtest, können wir Dir die folgenden 3 Artikel/Interviews empfehlen:

Welcher Wasserfilter ist der beste?

Da scheiden sich die Geister – wie so oft 😉 Uns schien letztlich eine Umkehrosmoseanlage die beste Wahl zu sein, nachdem wir uns verschiedene Geräte und Anbieter näher angesehen haben. Den finalen Ausschlag dazu hat ein sehr informatives und überzeugendes Webinar gegeben, dass der Wasserexperte Erich Meidert von misterwater.eu für unsere Leser veranstaltet hat (übrigens bereits dreimal ;-)). Erich hat unglaublich viel Wissen und kann dieses auf seine einzigartige Art humorvoll und verständlich rüberbringen. Obwohl wir sein Webinar schon mehrfach angeschaut haben, sind wie danach jedes Mal wieder schlauer als vorher 😉

Wir haben Dir die Aufzeichnung des letzten Webinars mit Erich unten in diesen Artikel gepackt – dann kannst Du selbst entscheiden, ob Dich das genauso überzeugt wie uns 😉

Auftisch Wasserfilter Apalina

Weil wir sehr viel auf Reisen sind, haben wir uns für das Auftischgerät Apalina entschieden. Das kostet aktuell um die 900 € und ist etwa so groß wie einer dieser Kaffeevollautomaten.

Das Gerät arbeitet mit 4 Filtern. Ganz vorne sitzt ein Sedimentvorfilter fürs Grobe. Danach folgt ein Aktivekohlefilter. Anschließend gelangt das Wasser in die Umkehrosmosemembran und durchläuft zum Schluss noch Filter Nr. 4, den Aktivkohle-Nachfilter. Das Wasser ist so natürlich noch reiner als bei Verwendung eines reinen Aktivkohlefilters (einen solchen hatten wir die Jahre davor im Einsatz).

Ein Nachteil ist: das Gerät benötigt ein wenig Strom – und es fällt bei jedem Filtervorgang Abwasser an, das weggekippt werden muss. Das nehmen wir unserer Gesundheit zu Liebe in Kauf – obwohl ökologisch nicht sonderlich doll, weil das auch nicht gerade wenig Abwasser ist.

Was uns gut gefällt: obwohl das Gerät aus Kunststoff ist, landet das gefilterte Wasser nachher in einer Glaskanne, in der es zudem gleich noch energetisiert wird!

Beispiel für einen fest eingebauten Wasserfilter für zuhause

Untertisch Wasserfilter Blanca

Ach ja: die Filterkosten betragen pro Jahr etwa 120 € und das Gerät sollte alle 2 Monate mit Zitronensäure entkalkt werden – und alle 3 Monate mit Wasserstoffperoxid desinfiziert werden. Das ist ganz einfach und dauert auch nicht allzu lang.

Wer weniger oft auf Reisen ist, sollte vielleicht eher zu einer Gerätevariante greifen, die unter der Spüle eingebaut wird (und in der günstigsten Variante auch nur um die 900 € kostet). Auch das ist nicht allzu kompliziert – und in der Handhabung komfortabler als bei der Apalina, weil man hier im Grunde nur den (zusätzlichen) Wasserhahn aufdrehen muss (bei der Apalina muss man vor dem Filtervorgang einen Behälter mit Frischwasser füllen – und anschließend das Restwasser wegkippen). Außerdem entfällt die regelmäßige Entkalkung – und eine Desinfektion ist nur nötig, wenn man das Geräte mehrere Wochen nicht verwendet hat (z.B. nach einem längeren Urlaub). Die Futura-Geräte von misterwater arbeiten übrigens sogar stromlos.

Wären wir nicht auf die Mobilität unseres Wasserfilters angewiesen, hätten wir ziemlich sicher einen solchen fest eingebauten Wasserfilter für zuhause.

Was uns jetzt noch fehlt…

Was uns aktuell noch fehlt: nach unserem Verständnis ist das so gereinigtes Wasser „unstrukturiert“ und vom pH-Wert leicht sauer. Letzteres kann man ausgleichen, indem man eine Messerspitze Natron in das gereinigte Wasser gibt. Was die Strukturierung betrifft, sind wir noch auf der Suche nach einer guten, praktikablen Lösung. Der Verwirbeler „Alchimator“ von misterwater verspricht so eine zu sein, zumal er das Wasser während der Verwirbelung auch noch Mineralien ins Wasser abgibt und so auch den pH-Wert verändert Richtung neutral bzw. leicht basisch.

Aufzeichnung des Webinars mit Erich Meidert

Hier kannst Du Dir – wie oben versprochen – das Trinkwasser-Webinar von und mit Erich Meidert anschauen, das er im Oktober 2019 für die Glücksknirpse veranstaltet hat.

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