Gesundes Trinkwasser ohne Kisten-Schlepperei, Weichmacher, Alu & Co

Wir haben jahrelang gebraucht, um eine „perfekte“ Lösung für die möglichst günstige & bequeme Beschaffung von möglichst gesundem Trinkwasser zu finden – und für die schadstofffreie Aufbewahrung für Büro, Wanderungen o.ä. Hier ist sie… 😉

Was ich während des Studiums so getrunken habe – darüber möchte ich lieber schweigen. Als ich KIKI kennengelernt habe, wurde ich bewusster was die Ernährung angeht und habe Cola-Mix, Tetrapack-Eistee & Fertigsaft (Ups! ;-)) gegen stilles Wasser ersetzt. Inspiriert durch ein Buch von Dr. med. F. Batmanghelidj: Sie sind nicht krank, sie sind durstig, in der Hoffnung damit meinen Heuschnupfen in den Griff zu bekommen. Das hat zwar nicht geklappt, aber wir sind trotzdem beim stillen Wasser geblieben. Mehr dazu kannst Du in diesem Artikel von uns nachlesen.

Von Plastikflaschen mit Weichmachern…

Zunächst haben wir das Wasser im Supermarkt gekauft – in Plastikflaschen. Nachdem wir gelesen hatten, dass die Weichmacher darin „unvorteilhaft“ für die Gesundheit sind (mehr dazu in Kikis Artikel Hast Du auch Plastik im Blut?),  sind wir auf Glasflaschen umgestiegen – und dann ziemlich schnell auf Leitungswasser.

Dann habe ich mir mal überlegt, auf welchem Weg dieses Wasser zu uns ins Haus kommt. Das Wasserwerk versicherte mir zwar, dass es gesünder als mit Leitungswasser kaum geht, aber meine Recherchen haben schnell gezeigt, dass trotzdem noch sehr viele Schadstoffe im Wasser enthalten sein können. Schwermetalle aus dem Rohrsystem im eigenen Haus. Asbestfasern aus den Rohren zwischen Wasserwerk und Wasserhahn, Medikamentenrückstände, Schadstoffe aus der Landwirtschaft und vieles mehr. Die Wasserwerke können nicht auf alle Schadstoffe prüfen und schon gar nicht alle herausfiltern. Also kommt aus dem Wasserhahn leider mit ziemlicher Sicherheit kein gesundes Trinkwasser…

Letzte Aktualisierung am 20.05.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

 … zu gefiltertem Leitungswasser

Also habe ich lange recherchiert und KIKI schließlich davon überzeugt, dass wir einen Wasserfilter brauchen. Unser erstes Modell war ein Aktivkohlefilter, den wir mehrere Jahre lang unter unserer Küchenspüle hatten. Wenn ich der Werbung Glauben schenken darf, bekamen wir damit sozusagen Quellwasser. Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Pestizide, Mikroorganismen u.ä. wurden ausgefiltert.

Einziges Manko: der Filterbehälter war aus Kunststoff, aber wohl frei von Weichmachern. Und er saß VOR dem eigentlichen Filter.

Bei unserem Model – Carbonit Vario Classic (das Modell erschien uns in unserer Preisklasse am optimalsten) war ein Zweitwasserhahn dabei – den konnte man auf der Spüle montieren. Aus dem kam dann das Trinkwasser. Wir haben uns später aber einen Kombi-Wasserhahn gekauft, aus dem man wahlweise normales Wasser zum Spülen oder Filterwasser zum Trinken holen kann. Weil’s komfortabler war. Das war aber auch so ein Projekt – einen Wasserhahn zu finden, der kein Blei o.ä. ins Wasser abgibt… 😉

Die Montage war übrigens recht einfach, auch für unerfahrene Heimwerker kein Problem 😉

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Unser neuer Favorit: die Umkehrosmoseanlage „Apalina

Nach einem sehr überzeugenden Webinar des Trinkwasserexperten Erich Meidert, haben wir unseren Aktivkohlefilter gegen eine Umkehrosmoseanlage ausgetauscht, die mittlerweile seit 2 Jahren auf unserer Küchentheke steht. Das Gerät hat tausend Euro gekostet (aktuell „nur“ noch 900 €). die Filterkosten betragen 120 € pro Jahr. Da es ein Auftischgerät ist, war kein Einbau nötig, keine Installation. Und das beste: das Gerät ist damit mobil und begleitet uns seither auf jeder unserer Reisen 😉

Die Umkehrosmoseanlage mit dem klangvollen Namen Apalina arbeitet mit 4 Filtern. Ganz vorne sitzt ein Sedimentvorfilter fürs Grobe. Danach folgt ein Aktivekohlefilter. Anschließend gelangt das Wasser in die Umkehrosmosemembran und durchläuft zum Schluss noch Filter Nr. 4, den Aktivkohle-Nachfilter. Das Wasser ist so natürlich noch reiner als bei Verwendung eines reinen Aktivkohlefilters.
Ein Nachteil ist: das Gerät benötigt ein wenig Strom – und es fällt bei jedem Filtervorgang Abwasser an, das weggekippt werden muss. Das nehmen wir unserer Gesundheit zu Liebe in Kauf – obwohl ökologisch nicht sonderlich doll.

Was uns gut gefällt: obwohl das Gerät aus Kunststoff ist, landet das gefilterte Wasser nachher in einer Glaskanne, in der es zudem gleich noch energetisiert wird!

Im Jahr gespart: 843 €

Ich habe mal spaßeshalber ausgerechnet: wenn wir 4 Familienmitglieder pro Tag nur 3 Liter Wasser trinken, dann würde das ca. 843 € pro Jahr kosten, wenn wir dafür Glasflaschen-Wasserkästen kaufen würden. Bei der Apalina kostet uns das nur Strom und Leitungswasser. Wenn wir das mal der Einfachheit halber vernachlässigen, spart die Apalina also 843 € pro Jahr gegenüber den Wasserkästen. Das Gerät hat sich dann schon nach etwas mehr als einem Jahr amortisiert (1020 € inkl. erstem Filterwechsel). Im zweiten Jahr haben wir dann also sogar noch gespart.

Wir verwenden das gefilterte Wasser übrigens auch zum Kochen, z.B. für das Nudelwasser oder zum Waschen von Salat.

Und die Aufbewahrung (Büro, Wanderungen, Kiga, Schule…)?

Dann war da noch das Problem mit dem Transport des Wassers – z.B. auf Ausflügen oder im Büro. Plastikflaschen schieden natürlich aus. Übergangsweise hatten wir Alu-Flaschen von Sigg im Einsatz, aber da hatten wir mehrmals Probleme mit der Innenbeschichtung. Die war beschädigt, möglicherweise von Stürzen oder auch von Kohlensäure, Fruchtsäure o.ä. Kaputte Alu-Beschichtung = Alu im Körper? Außerdem hat das Wasser daraus immer irgendwie seltsam geschmeckt. Wir hatten das Vertrauen verloren… Glasflaschen fanden wir zu schwer, auf Wanderungen und in Kinderhänden zu bruchanfällig.

The winner is: die Edelstahl-Flasche!

Wir landeten schließlich bei Flaschen aus Edelstahl. Diese sollen nicht mit Flüssigkeiten reagieren, also keinerlei Stoffe ins Wasser abgeben. Eine Beschichtung gibt’s nicht. Zumindest ist das so bei den Flaschen, für die wir uns entschieden haben – bei den Flaschen von Klean Kanteen.
Sehr durchdacht sind auch die Deckel, die es zwar tlw. auch aus Plastik gibt, dann auf Wunsch aber mit Edelstahlgewinde, so dass mit der Flüssigkeit wirklich gar kein Plastik in Berührung kommt.

Diese Flaschen haben wir mittlerweile seit Jahren im Einsatz – in groß für Erwachsene, in klein für die Kinder. Bis auf ein paar Beulen durch Stürze immer noch top! Praktischerweise gibt’s auch Ersatzdeckel – falls KIKI beim Wandern mal wieder einer in eine Schlucht fallen sollte… 😉 Und: die Flaschen sind sehr leicht – also auch eine super Lösung für Kindergarten & Schule (wenn das für Dich ein Thema ist ;-)!

Update Mai 2018: Die Edelstahlflaschen sind nach wie vor unsere Favoriten auf Wanderungen und Ausflügen. Aber: wenn die Flaschen warm werden, weil sie z.B. in der Sonne stehen, nimmt das Wasser darin einen anderen Geschmack an. Insofern bin ich mir nicht mehr sicher, ob Edelstahlflaschen nicht doch Stoffe ins Trinkwasser abgeben – trotz anderslautender Versprechen der Hersteller.. Eine Alternative für uns sind die Flaschen von Flaska: die sind komplett aus Glas und außen mit einer abnehmbaren Schutzhülle ummantelt…

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Unser Fazit

Wir fühlen uns wohl mit dieser Lösung. So wenig Plastik wie möglich, keine Kisten-Schlepperei mehr, sehr geringe Trinkwasserkosten. Die Edelstahlflaschen sind hochwertig und gesund, leicht, halten vermutlich ein Leben lang.

Jetzt könnten wir uns noch mit dem Thema Wasserbelebung beschäftigen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Flaska-Flasche, die wir seit drei Jahren im Einsatz haben. Aber wirkliches Hintergrundwissen fehlt uns da noch… 😉

Oder wir ziehen in die Nähe einer Quelle und holen unser Wasser dort. Nur würde dann wieder die Recherche losgehen: in welchen Behältern transportieren wir das nach Hause? In Plastikkanistern sicher nicht… 😉

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Was trinkt Deine Familie, wie macht Ihr das mit den Flaschen?

Jetzt freue ich mich natürlich wieder auf Dich: trinkt Ihr in Eurer Familie Wasser? Wenn ja: woher? Gefiltert? Und ich bin auch gespannt auf Deine Flaschen-Lösung – egal ob für Wasser, Saft o.ä.!
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