7 Eltern-Tipps für mehr Kraft & Verbundenheit auch in schwierigen Zeiten

Wie können wir uns in einer Zeit der Corona-Phobie, in der die Welt verrücktspielt, fast alle gewohnten Aktivitäten und Termine passé sind, in der Plexiglasscheiben uns von anderen Menschen trennen und sich die Menschen „solidarisch“ um Klopapier schlagen, wie können wir uns in einer solchen Zeit nicht verrückt machen lassen – sondern ruhig, entspannt und energiegeladen bleiben? Und vor allem: gesund und miteinander verbunden? Hier 7 Tipps, um genau diesem Ziel näher zu kommen…

Tipp 1: Auszeiten für Mama und Papa

Superwichtig, nicht nur in Krisenzeiten, ist es, dass wir Eltern uns tägliche Kraftquellen suchen. Also dass wir uns bewusst die Zeit nehmen, um z.B. zu meditieren, zu joggen, ein Buch zu lesen o.ä. Auf diese Weise können wir den Kopf entspannen, zur Ruhe kommen und auftanken.

Auch unsere Kinder brauchen möglichst entspannte Eltern, die genügend Kraft haben, den Alltag zu meistern. Nicht nur in schwierigen Zeiten. Denn nur wenn ich über ausreichend aufgeladene Batterien verfüge, kann ich Konfliktsituationen kreativ und einfühlsam lösen, meine Kinder wirklich sehen, ihnen zuhören und mich auf sie einlassen – und so Verbindung herstellen.

Insofern ist es überhaupt nicht egoistisch, seine eigenen Bedürfnisse ganz gezielt (wieder?) stärker in den Vordergrund zu stellen. Und gerade jetzt, wo wir als Familie auf uns alleine gestellt sind, weil fast alle Kinderbetreuungen ausfallen (Schule, Kindergarten, Großeltern, Babysitter), ist es umso wichtiger, dass wir wirklich gut auch nach uns selbst schauen.

Wenn Du mehr über Kraftquellen wissen möchtest, dann halte ab Sonntag Deinen Maileingang im Auge 😉 Denn voraussichtlich an diesem Tag werden wir für wenige Tage die Tore zu unserem neuen Onlinekurs öffnen – für eine Art „Vorpremiere“: Die Mama-Kraftquellen – Endlich Zeit für Dich. In diesem Kurs verrraten wir Dir ausführlich, wie unsere sog. Kraftquellenzeit funktioniert, die wir schon seit fast 2 Jahren fast täglich praktizieren. Und vor allem zeigen wir Euch unsere vielen, bewährten Kraftquellen – und warum es so wichtig ist, sich täglich einen Mix davon zu gönnen. Nicht nur für uns Eltern 😉

Onlinekurs Die Mama-Kraftquelle - Endlich Zeit für Dich

Tipp 2: Alea, Muskeltiere & Co.

Neben den individuellen Kraftquellen nur für Dich selbst aus Punkt 1, gibt es natürlich auch tolle gemeinsame Familienkraftquellen, die gleichzeitig ein verbindendes Familienritual sind. Für uns ist eine solche Kraftquelle unser Ritual des täglichen Lesens eines gemeinsamen Buchs: Mama oder Papa lesen vor – und der ganze Rest der Familie hört zu. Und wenn die Sonne scheint: Das Ritual in den  Garten verlegen und auf diese Weise zusätzlich noch ein wenig Vitamin D tanken 😉

Wir haben eine super Buchempfehlung für Dich, wenn Deine Kinder schon etwas älter sind (unsere sind 7 und 9 und lieben diese Bücher): Alea Aquarius. Wir finden die Story total außergewöhnlich. Es geht um 5 Kinder, die sich im Laufe der Zeit finden und gemeinsam um die Welt segeln. Und dabei immer tiefer in ein episches Abenteuer und eine zauberhafte Welt eintauchen (übrigens im wahrsten Sinne des Wortes). 5 Kinder, die keine Schule mehr brauchen, um glücklich zu sein und um täglich dazuzulernen. Die ihre Einzigartigkeiten leben können, ohne von Erwachsenen geformt und beschränkt zu werden. Freiheit pur, Abenteuer, Magie & Freundschaft! Soooo schön… 😉

Diese verbindende Lesezeit-Kraftquelle zapfen wir schon seit Jahren an – fast täglich. Und wir finden immer wieder schöne Buchreihen, die die ganze Familie begeistern. Schön finden wir z.B. auch die Muskeltier-Reihe und Der kleine Ritter Trenk …

Letzte Aktualisierung am 7.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Tipp 3: Dem Immunsystem aktiv helfen

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die sich von der Angst anstecken lassen haben, sich mit dem Corona-Virus anstecken zu können, dann empfehlen wir Dir, Dein Immunsystem aktiv zu stärken. Das kann Dein Sicherheitsempfinden erhöhen, macht Dich zuversichtlicher und stärker. Vier Ideen hierzu:

  • Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Deine Ernährung gesünder zu gestalten. Du könntest ein Buch dazu lesen oder unseren Immun- & Gehirnfood Onlinekurs machen 😉 Und dann loslegen mit dem Ziehen von Keimlingen, der Zubereitung gesunder Süßigkeiten, dem Minimieren von Stoffen, die das Immunsystem schwächen usw.
  • Auch Nahrungsergänzungsmittel sind eine gute Möglichkeit! Falls Du das Interview mit Dr. Georg Kneißl noch nicht gesehen hast, könntest Du das jetzt nachholen 😉
  • Gedanken können Berge versetzen. Wir können Dir das Buch „Du bist das Placebo empfehlen“ – und auch das Audioprogramm Immunsystem stärken von Ulrich Oldehaver. Mit beidem kannst Du Dich gedanklich auf Gesundheit programmieren!
  • Auch Bücher über Gesundheit können Dein Sicherheitsempfinden erhöhen, z.B. die von Ruediger Dahlke oder anderen Autoren, die Krankheit, Gesundheit & Schulmedizin mal aus anderer Sicht beleuchten. Das kann sehr erhellend und beruhigend sein 😉 Auch bei uns in der Rubrik „Gesundheit“ findest Du entsprechende Artikel & Interviews.

Tipp 4: Keine Chance der Angst – gut fürs Immunsystem

Wenn renommierte Nachrichtenportale ihren Einfluss missbrauchen, um ihre Leser mit dutzenden, Katastrophenstimmung verursachenden Corona-Artikeln pro Tag in einen Zustand der Dauerangst zu versetzen, dann ist das in unseren Augen ziemlich verantwortungslos – und überhaupt nicht gut für das Immunsystem. Denn Angst sorgt für Stress – und im Stresszustand fährt der Körper automatisch das Immunsystem herunter. Eigentlich ist das super, denn wenn wir vor einem furchtbaren Feind davon laufen, braucht der Körper alle Ressourcen für die Flucht. Ansteckungen zu vermeiden oder Verletzungen zu heilen ist in einer solchen Situation nachrangig.

Jetzt sorgen die ständigen, mit der Zeit wohl zunehmend hypnotisch wirkenden Nachrichten bei vielen Menschen aber wirklich für ständige Angst – was unser Immunsystem dauerhaft schwächt. Das ist ziemlich kontraproduktiv, wo sich doch gerade alles darum dreht, Ansteckungen um jeden noch so hohen (und teilweise fragwürdigen) Preis zu vermeiden – und nicht darum, vor einem Feind davonzulaufen.

Verantwortungsbewusst und konstruktiv wäre es unserer Meinung daher, wenn Politik und Medien uns gezielt Mut und Zuversicht geben würden. Auf diese Weise könnte man das Immunsystem der Bevölkerung tatsächlich stärken – oder wenigstens nicht schwächen.

Darauf können wir vermutlich aber leider lange warten. Daher empfehlen wir Dir: Suche Dir Deine Nachrichtenquellen bewusst aus! Wir z.B. haben gemerkt, dass die Website der lokalen Nachrichtenzeitung viel weniger sensationsgeil und dramatisch schreibt als die großen Nachrichten das tun. Dort schauen wir bei Bedarf kurz rein – mittlerweile nicht mal mehr täglich. Das tut richtig, richtig gut, weil plötzlich dieser mehrmals tägliche Angsttrigger fehlt und der Kopf ruhig bleibt.

Auch ganz wertvoll: Mal bewusst nach alternativen Nachrichtenquellen suchen, z.B. auf Youtube. Nach solchen, die die Panik in Frage stellen, die die aktuellen Maßnahmen kritisch sehen, die nach realistischen Zahlen suchen, die den Blick von einer anderen Seite möglich machen. Das zeigt: Hey, es gibt ja auch andere Meinungen und Sichtweisen. Und plötzlich wird die Angst geringer, die Gedanken können sich beruhigen, die Zukunft sieht wieder positiver aus.

Wir möchten damit nicht sagen, dass solche alternativen Quellen mehr Recht haben als die anderen Medien. Die Wahrheit wird wie so oft irgendwo in der Mitte liegen. Es ist nur – wie auch so oft – unheimlich beruhigend, über ein breiteres Informationsspektrum zu verfügen 😉 Schon allein, weil dies der Mainstream-Berichtserstattung ein gutes Stück weit den giftigen Stachel zieht – wir werden kritischer, stellen Informationen in Frage, wägen ab.

Aber Achtung: viele Nachrichtenquellen fokussieren sich zu sehr auf das, was oft als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet wird. Das macht dann u.U. auch wieder Angst.

Tipp 5: Kooperative Spiele

Eine schöne Möglichkeit, wie wir die durch die Krise gewonnene Zeit mit unseren Kindern verbringen können, sind kooperative Brett- und Kartenspiele. Miteinander statt gegeneinander – das stärkt die Verbundenheit! Zwischen Kindern und Eltern, aber auch zwischen den Geschwistern. Wir haben bereits 3 Artikel zu kooperativen Spielen geschrieben – und möchten an dieser Stelle nur noch mal kurz daran erinnern 😉

Noch nicht in den Artikeln ist das Spiel Zombie Kidz Evolution *). Der Name klingt doof, aber das Spiel ist trotzdem richtig cool. Unsere Jungs haben das stundenlang zu zweit gespielt, um nach und nach immer mehr neue Aufkleber und Fähigkeiten zu ergattern.

*) Affiliate-Link zu Amazon

Tipp 6: Bindungsspiele

Eine weitere tolle Möglichkeit, die Bindung zu Deinem Kind zu stärken sind die sog. Bindungsspiele von Dr. Aletha Solter. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür, mal die tägliche Wunschzeit auszuprobieren. Deine Kinder werden diese Wunschzeit lieben: ihr werdet gemeinsam lachen, kichern, außergewöhnliche Sachen machen, raufen, rangeln, kuscheln …. Einfach gemeinsam Spaß haben und gleichzeitig Eure Bindung zueinander intensivieren. Diese Zeit gehört einfach nur Dir und Deinem Kind.

Alles, was Du wissen musst für Deine erste Wunschzeit, findest Du in diesem Artikel.

Tipp 7: Mit der Natur verbunden

Wo es noch keine Ausgangssperre gibt, empfehlen wir, gemeinsame Aktivitäten in der Natur in die Tagesplanung einzubauen. Das klingt nach einem platten Tipp, den man so auch in jeder TV-Zeitschrift findet. Sorry dafür, trotzdem finden wir das total wichtig 😉 Als Motivation einfach mal unsere Interviews mit Elisabeth Tomasi und mit Dr. Vivien Suchert anschauen. Und vielleicht auch das über Vitamin D. Und dann nichts wie raus! 😉

  • Die Natur atmen (und ihre immunsystemstärkenden und stressreduzierende Phytonzide!)
  • Die Natur sehen (hat eine stark beruhigende Wirkung!)
  • Und gemeinsam die Natur erleben – bei einem Spaziergang, beim Versteckenspielen, beim Bernsteinsuchen am Strand, bei einer Tannenzapfenschlacht mit Papa und Mama – oder beim Geocaching (Bewegung, Verbundenheit, Spaß uvm!). Unsere Kinder waren dem Wald gegenüber zunächst sehr skeptisch („Was soll man da machen“). Doch mittlerweile jubeln sie, wenn wir ankündigen in den Wald zu gehen 🙂

Jetzt wäre übrigens auch ein guter Zeitpunkt, mal einen Baum zu umarmen. Weil kaum jemand unterwegs ist, der das sehen könnte 😉