2 Dankbarkeitsübungen für mehr Zufriedenheit & Gelassenheit mit Kindern

Dankbarkeitsübung 1: Sofortmaßnahme für mehr Gelassenheit bei Konflikten mit Kindern

Es gibt so Tage, da ist der Wurm drin: Die Kinder sind unzufrieden, quengeln, wollen sich nicht anziehen lassen oder Zähne putzen. Ein Kind wirft aus Versehen ein Glas herunter, das in tausend Scherben zerbricht, ständig wird nach „Mama“ gerufen und du schaffst einfach nicht das zu tun, was du jetzt erledigen möchtest. Die Nerven liegen blank. In solchen Situationen fällt es mir oft sehr schwer, ruhig und gelassen zu bleiben und gute Laune zu haben. Und an Dankbarkeit ist am wenigsten zu denken!

Doch genau die Dankbarkeit ist es, die mir – und damit auch den Kinder – hilft, aus dieser „Schlechten-Laune-Unzufriedenheits-Spirale“ herauszukommen. Denn für mich ist die Dankbarkeit ein wichtiger Schlüssel für mehr Zufriedenheit im Leben.

Ich lasse alles Stehen und Liegen, setze mich zu den Kindern, atme tief durch und mache diese kleine Dankbarkeitsübung:

Für welche 7 kleinen, alltäglichen Dinge bin ich dankbar? Blitzschnell schießen mir z.B. folgenden Dinge durch den Kopf:

  •  Danke, dass ich 2 gesunde und lebensfrohe Kinder habe!
  • Danke, dass meine Kinder tagtäglich bei mir sind und ich sie knuddeln kann, wann immer ich einen Liebensanfall bekomme.
  • Danke, dass Christian bei uns zu Hause arbeitet und er so die Kinder aufwachsen sieht und er auch ständig greifbar für die Kinder ist.
  • Danke für das Funkeln in den Kinderaugen und das ehrliche, herzliche Lachen, wenn man mit ihnen tobt.
  • Danke, dass Kinder uns zeigen, wie glücklich und froh sie über alltägliche Dinge sind und uns damit anstecken.
  • Danke, dass die Kinder so dankbar sind, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt und mit Ihnen spielt.
  • Danke, dass ich es geschafft habe, mit dieser kleinen Übung aus der „Schlechten-Laune-Unzufriedenheits-Spirale“ auszubrechen 😉

Diese Übung dauert vielleicht 2 Minuten und ist so effektiv! Weg ist die schlechte Laune, weg ist die Unzufriedenheit. Willkommen Gelassenheit, willkommen gute Laune, willkommen Zufriedenheit! Und der Tag kann neu beginnen!

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Versuche diese Dankbarkeitsübung mal bei einem Deiner nächsten „es-geht-alles-schief“-Tage und berichte mir darüber. Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen!
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Dankbarkeitsübung 2: Unser abendliches Dankbarkeits-Ritual

Zum Glück sind solche Wurm-drin-Tage nicht alltäglich bei uns! Doch für uns ist die Dankbarkeit so wichtig, dass wir ihr einen fast täglichen Raum gegeben haben. Mit unserem Dankbarkeitsritual:

Jeden Abend zünden wir eine Kerze an und holen unseren funkelnd grünen Dankbarkeitsstein aus der schwarzen Samtschatulle. Unser Dankbarkeitsritual mit unseren Kindern kann beginnen: Jeder bekommt nacheinander den Stein und sagt Danke. Danke für die Dinge, die er heute als dankenswert empfunden hat. Automatisch lässt man dabei den Tag Revue passieren. Oft sind es nur alltägliche Dinge, die wir als ganz normal empfinden, für die wir Danke sagen . Und das tut so gut – dankbar zu sein, für die kleinen Dinge!

Schön ist es vor allem zu hören, für was sich die Kinder bedanken. Als mein großer Sohn 2,5 Jahre alt war, sagte er: „Danke, dass Mama da, danke, dass Papa da, danke, dass mein Bruder da“.

Und wenn ich dann so allabendlich höre, für was wir alles dankbar sind, dann breitet sich in mir ein wohlig warmes Gefühl aus: Zufriedenheit und Glück. Ach, das Leben ist soooo schön!

Tipp: In diesem Artikel findest Du ein weiteres Abendritual, das Dir helfen kann, Dankbarkeit zu kultivieren und mehr erfüllte Zeit mit Deinen Kindern zu verbringen.

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Und wie ist das bei Dir? Wie baut Ihr Dankbarkeit in Euer Leben ein? Ich freue mich über Eure Kommentare!

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