Giftstoffe in Kosmetik & Pflegeprodukten für Kinder

Giftcocktail Kinder-Körperpflege: Zahnpasta, Shampoo, Sonnenschutz & Co

Wir leben in einer Zeit der vollen Badezimmerschränke 😉 Nur um das mal kurz zu veranschaulichen: Ein Haarshampoo für den Mann, dazu noch ein Haarspray und Haarwachs. Für die Frau ein anderes Shampoo, Spülung, Haarschaum und hin und wieder eine Färbung. Ein Peeling für die unreine Haut, feuchtigkeitsspendende Hautcreme und Lippenstift. 2 Duschgels und Seife. Eine Zahnpasta für morgens, eine für abends, Zahnseide und die wöchentliche Fluoridierung. Rasierschaum und Aftershave. Tönung, Lidschatten, Puder, Lippgloss & Co. Deo & Parfum. Spezialcreme A, Spezialcreme B und für den Sommer noch die Sonnencreme. Und das ist oft noch lange nicht alles, was im Badezimmerschrank auf uns wartet.

Kommt Nachwuchs, gibt’s das halbe Programm zusätzlich noch in der Kinderversion: Kinderzahnpasta, Kindershampoo, Kindercremes usw.

Das war bei uns ähnlich – bis wir angefangen haben, die Zeitschrift Ökotest zu lesen. Und dabei festgestellt haben, dass man bei jedem einzelnen Pflegeprodukt höllisch auf die Inhaltsstoffe aufpassen muss. Wo man bei sich selbst vielleicht noch ein Auge zudrückt – für unsere Kinder wollen wir nur das Beste! Und das bedeutete zumindest für uns: Null Giftstoffe in Kosmetik & Pflegeprodukten! Und in der praktischen Konsequenz: eine mittelgroße Produktrecherche für jedes Produkt im Badezimmerschrank. Und ein Hinterfragen des Nutzens bei jedem einzelnen Produkt. (Die Vermeidung von Schadstoffen für den Körper geht natürlich weit über den Badezimmerschrank hinaus).

Die Folge: unsere Kinder benutzen auch heute noch kein Shampoo, keine Hautcremes, keinen Sonnenschutz – und nicht einmal mehr eine Zahnpasta. Und sie haben kein fettiges Haar, keine trockene Haut, keinen Sonnenbrand und auch keine Zahnprobleme. (Mehr dazu, wie wir das machen mit Sonnencreme, Zahnpasta, Shampoo & Co.)

Aber nicht nur die Ökotest-Zeitschriften haben uns auf diesen Weg gebracht, auch mein Interview mit der Wissenschaftsjournalistin Marion Schimmelpfennig – über Giftstoffe in Kosmetik & Pflegeprodukten bei Kindern.

Unser Badezimmerschrank ist inzwischen so gut wie leer. Auch wir Eltern beschränken uns auf das Nötigste – und das ist überraschend wenig! Was zeigt: die allermeisten Kosmetikprodukte sind total überflüssig – der Bedarf wird lediglich durch Werbeversprechen geweckt. Die Werbung erzählt uns allerdings nichts über das Mikroplastik, das über die Kosmetik in unsere Haut gelangt. Auch nicht was die Hersteller in die Zahnpasta packen müssen, damit es schön schäumt oder dass Nanopartikel im Sonnenschutz nicht nur AUF der Haut bleiben. Auch von betäubenden Mitteln in Kindershampoos erfährt man in der Werbung nichts oder wie die Hersteller das machen, dass die Creme so schön duftet und glitzert.

Um das zu erfahren, musst Du im Internet recherchieren – oder das Buch von Frau Schimmelpfennig lesen. Vielleicht langt Dir aber auch schon das Anschauen unseres Interviews 😉 Viele Eltern haben uns berichtet, dass sie danach ihr Badezimmer radikal ausgemistet haben!

Bitte gib uns Dein Feedback zum Video – als >> Kommentar unten auf dieser Seite.
Oder als >> Like auf der Youtube-Videoseite! Vielen Dank!

Das lernst Du im Interview

  • Dass viele Inhaltsstoffe von Körperpflegeprodukten gesundheitlich bedenklich sind – und warum viele Körperpflegemittel regelrechte Giftcocktails sind.

  • Dass wir nicht nur auf einzelne Inhaltsstoffe achten dürfen – sondern auch berücksichtigen müssen, dass diese im Körper mit anderen Stoffen reagieren können.

  • Und dass auf diese Weise auch unbedenkliche Inhaltsstoffe plötzlich bedenklich werden können.

  • Warum fluoridhaltige Zahnpasten im Badezimmer nichts verloren haben – und dass Fluorid keinen gesundheitlichen Nutzen hat – im Gegenteil!

  • Worauf wir beim Kauf von Zahnpasten noch achten müssen.

  • Wie Sonnenschutzmittel funktionieren – und warum diese die Vitamin D-Bildung verhindern.

  • Dass Sonnencremes oft in unseren Hormonhaushalt eingreifen und warum entzündungshemmende Stoffe in Sonnencremes überhaupt keine gute Idee sind.

  • Was der Unterschied zwischen chemischen und mineralischen Sonnenschutzfiltern ist.

  • Ob und welchen gesunden Sonnenschutz es gibt.

  • Warum wir alles meiden sollten, was mit Nano zu tun hat 😉

  • Dass manche Kindershampoos nicht brennen, weil lokal betäubende Substanzen enthalten sind – und welche Folgen das für die Kinderaugen hat. Und warum das nicht drauf steht auf der Packung.

  • Dass das nicht nur für Kindershampoos gilt, sondern auch für viele Lotions, die die Haut beruhigen oder Juckreiz stillen.

  • Warum wir unseren Kindern mit Duftstoffen nichts Gutes tun.

  • Dass bei vielen Pflegemitteln der Anteil wirklich pflegender Substanzen sehr gering ist – und den Hauptteil des Produkts Chemikalien ausmachen, die für Farbe, Konsistenz etc. sorgen.

  • Ob man bei Naturkosmetik auch auf die Inhaltsstoffe achten muss.

  • Warum Du nach diesem Interview 15 Minuten Zeit einplanen solltest für eine kleine Aufräumaktion 😉

  • Und vieles mehr!

Unsere Interviewpartnerin: Marion Schimmelpfennig

Marion Schimmelpfennig, Jahrgang 1961, Wissenschaftsjournalistin. Marion Schimmelpfennig wuchs im baden-württembergischen Markgröningen auf. Sie war jahrzehntelang als Marketingberaterin und Texterin tätig und hat sich in dieser Zeit intensiv mit pharmazeutischen, medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen beschäftigt. 2013 veröffentlichte sie ihr erstes populärwissenschaftliches Sachbuch, „Giftcocktail Körperpflege“. Mittlerweile hat sie 2 weitere Bücher veröffentlicht, zu ihrem zweiten Buch „Die Mineralwasser- und Getränke-Mafia“ haben wir ebenfalls schon ein Interview mit geführt 😉

Bücher von Marion Schimmelpfennig

Letzte Aktualisierung am 24.06.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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