Ohne Stress & Druck und ohne Schwimmkurs: Wie Kinder natürlich schwimmen lernen

Lass Deine Kinder zu echten & sicheren Freischwimmern werden

In den letzten Jahren ist die sog. freie Bewegungsentwicklung immer bekannter und populärer geworden – dank Emmi Pikler und all derer, die diese Philosophie weiter in die Welt tragen. So kamen schon viele Babys und Kleinkinder in den Genuss, sich motorisch ganz frei entwickeln zu dürfen, sie durften sitzen und laufen lernen, ohne dass sie von Erwachsenen unterstützt wurden, was nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich ist.

Leider hat diese freie Bewegungsentwicklung noch keinen Einzug ins Schwimmbad gefunden. Hier ist es so, dass viele Kinder dann schwimmen lernen, wenn wir Erwachsenen es ihnen „vorschreiben“ – und WIE wir ihnen es „vorschreiben“. Dabei wird eher mit Druck, Anleitung und Schwimmhilfen gearbeitet. Doch was bedeutet das für die Entwicklung unserer Kinder?

Ertrinken ist die zweithäufigste Todesursache von Kindern. Wahrscheinlich deshalb drängen wir Eltern darauf, dass unsere Kinder bald möglichst schwimmen können, damit wir solch ein Familiendrama nicht erleben müssen. Den Kindern wird das Schwimmen beigebracht – ob in Schwimmkursen, in der Schule oder in elterlicher Eigenregie. Doch dass das Schwimmen alleine nicht ausreicht, um in Notsituationen nicht zu ertrinken, wissen die wenigsten Menschen. So wiegen wir Eltern uns in Sicherheit: „Mein Kind hat ja das Seepferdchen“, es kann also nichts mehr passieren. Ganz böse Zungen behaupten sogar, dass das Seepferdchen die „Lizenz zum Ertrinken“ sei.

Mit diesem Interview wollen wir Dir zeigen, dass die freie Bewegungsentwicklung im Wasser keinen Halt machen sollte. Sich frei im Wasser bewegen zu dürfen ist wichtig für die Entwicklung der Kinder und für ihre Fähigkeit in Notsituationen im Wasser überleben zu können. Und wir wollen Dir Mut machen, das auch mal mit Deinen Kindern auszuprobieren.

Bitte gib uns Dein Feedback zum Video –
als >> Kommentar unten auf dieser Seite.

Das lernst Du im Interview

  • Dass das Schwimmen-Können nicht die einzige Rolle beim Überleben im Wasser spielt und dass in Notfällen noch weitere Kompetenzen nötig sind, die man im Schwimmkurs meist nicht lernt.

  • Warum das in fast allen Schwimmkursen gelehrte Brustschwimmen für einen Schwimmanfänger nicht die beste Schwimmtechnik ist.

  • Dass Seepferdchen-Abzeichen aus unseren Kindern noch keine sicheren Schwimmer machen und wir Eltern uns deshalb nicht in Sicherheit wiegen dürfen!

  • Warum Kinder, die schwimmen können, trotzdem in einer Notfallsituation völlig hilflos sein und ertrinken können.

  • Auf welche Art und Weise unsere Kinder stattdessen lernen sollten, sich im Wasser sicher zu bewegen: das freie Schwimmen

  • Ob Kinder das Schwimmen genauso frei lernen können wie das Laufen.

  • Wie das in der Praxis konkret aussehen kann – ganz ohne Druck.

  • Welche Aufgabe Du als Mama oder Papa beim freien Schwimmen hast.

  • Dass Schwimmen ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein ist.

  • Welche Vorteile das freie Schwimmen noch für dein Kind hat!

  • Warum das Anziehen von Schwimmflügeln ein Übergehen von Grenzen der Kinder darstellt und Du deshalb lieber darauf verzichten solltest – so wie auf alle anderen Auftriebshilfen auch.

  • Dass nichts dagegen spricht, wenn sich deine Kinder im Wasser wie ein Hund bewegen.

  • Und vieles, vieles mehr!

Unsere Interviewpartnerin: Evelyn Podubrin

Portrait Evelyn Podubrin

Evelyn Podubrin, hat Erziehungswissenschaft und Musikwissenschaft studiert und 6 Jahre lang in der Schulforschung gearbeitet. Ihr Herzensprojekt ist die freie Bewegungsentwicklung von Kindern an Land und im Wasser.
Sie ist Veranstalterin des internationalen Online-Kinder-in-Bewegung-Kongress und Gründerin der ersten Online-Schwimmschule Europas, in der sie bislang über 300 Familien auf dem Weg des freien, bedürfnis- und beziehungsorientierten Schwimmen-Lernens begleitet hat.
Sie ist Mama eines Sohnes.

Ihre Website:

Die Aussagen unserer Interviewpartner/Vortragenden/Autoren stellen deren Meinung, Wissensstand und Erfahrung dar. Eine Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung. Weder wir noch die Interviewpartner/Vortragenden/Autoren übernehmen eine Haftung für persönliche oder sonstige Schäden oder Risiken, die sich als direkte oder indirekte Folge der Nutzung und Anwendung der Interview-/Vortrags-/Artikel-Inhalte ergeben. Bitte konsultiere einen Arzt oder einen anderen kompetenten Ratgeber Deines Vertrauens, bevor Du irgendwelche Vorschläge der Interviews/Vorträge/Artikel umsetzt.