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Teil 1: Freie Bildung statt Schulzwang. Was Schulbildung mit unseren Kindern macht. Und wie Bildung auch anders geht.

Interview im Oktober 2016

Wie wäre das: eine Welt, in der sich jedes Kind ganz selbstverständlich frei bilden kannohne Schulzwang, starre Lehrpläne und Prüfungen? Ohne Angst, Stress & Konkurrenzdruck? Eine Welt, in der jeder junge Mensch das entdeckt, erfährt, praktiziert, wofür er sich begeistert? Wie effizient ist es, sich dem zu widmen, wofür man regelrecht „brennt“!
Das wäre für die Gesundheit und Entwicklung unserer Kinder optimal! Und hätte eine langfristige positive Wirkung auf uns alle, auf unser individuelles, soziales und kulturelles Selbstverständnis – und auf unsere Gesundheit.
Unser aktuelles Bildungssystem hingegen, das auf Zwang, Druck & Einheitswissen basiert, ist kontraproduktiv für die Entwicklung – und macht viele Kinder krank!

Genau darüber sprechen wir in unserem Interview: über diese Vision, über Sinn & Unsinn unserer Bildungsideologie, warum und inwiefern es Gesundheit & Entwicklung negativ beeinflusst. Unser Experte Bertrand Stern setzt sich leidenschaftlich dafür ein, uns hierüber bewusst zu werden. Und in der Folge aus dem Beschulungssystem auszubrechen.

Geht nicht, weil wir (zumindest in Deutschland) den Schulzwang haben? Geht doch! Es gibt einen Weg. Wenn unsere Kinder Nein zur Schule sagen. Das ist ein Recht, das jedem Menschen zusteht – auch ganz jungen Menschen. Nein zu sagen zu dem, was einem so offensichtlich nicht gut tut! Und plötzlich wird es für Behörden kniffelig, den Schulzwang durchzusetzen. Im Interview erfahren wir warum. Und wir sprechen auch über das „Wie“ dieses Weges.

Ein absolut inspirierendes und Mut machendes Interview – mit Überlänge. Weshalb wir das Interview in 2 Teile aufgeteilt haben: den ersten Teil kannst Du Dir bereits vor Kongressbeginn anschauen, der 2. Teil ist dann Bestandteil des Kongressprogramms.

Bertrand Stern ist freischaffender Philosoph und Buchautor. In seinen Veröffentlichungen und Vorträgen beschäftigt er sich maßgeblich mit Zivilisations- und Schulkritik. Schulkritik, doch vor allem das Positive, das Prospektive, nämlich Frei sich bilden, sind auch Thema unseres Interviews – und der 6 Bücher, die er bereits geschrieben bzw. mitgeschrieben hat (und auch vieler weiterer Publikationen von ihm).

Er vertritt leidenschaftlich die Rechte aller Menschen auf unbedingten Respekt vor ihrer Würde und leitet hieraus eine Kritik an unserer Beschulungsideologie ab. Zusammen mit Franziska Klinkigt begleitet er Familien auf dem Weg in ein schulfreies Leben: individuell oder in Werkstattgesprächen. Der Erfolg ihrer gemeinsamen Strategie dürfte in vielen Menschen den Mut wecken, sich das Abenteuer eines wegweisenden innovativen, kreativen, ethisch begründeten Weges vorzustellen und zu wagen.

Mehr Infos:

Teil 2 mit dem Titel „Mut machen zum Freilernen: Bildungsfreiheit trotz Schulzwang – ein gangbarer Weg.“ war eines der 18 Interviews des Kinder-Gesundheitskongress – und ist leider nicht mehr kostenlos freigeschaltet. Du kannst aber für nur 4,90 € einmalig dauerhaften Zugang dazu erhalten.

Das Interview ist übrigens ein Bestandteil unseres Kongresspakets 2016 und auch unseres Interview-Abos (für 3,90 € pro Monat).

Interview Teil 2 jetzt kaufen

Teil 1 dieses Interviews ist zeitlich unbegrenzt für Dich freigeschaltet.

Unten findest Du das Zuschauer-Feedback zu diesem Interview – und hast die Möglichkeit, selbst Feedback zu geben! Unser(e) Expert/Expertin und wir freuen uns über Dein Feedback!

Auf unserer Technikhilfe-Seite findest Du viele schnell umsetzbare Lösungsvorschläge, die die meisten Probleme schnell beheben:
Technikhilfe-Seite in einem neuen Fenster öffnen.

Wenn das alles nichts hilft, kannst Du uns auch kontaktieren. Auf welchem Weg und welche Infos wir von Dir brauchen, erklären wir Dir auch auf der Technikhilfe-Seite - ganz unten.

Die Aussagen der Interviewpartner stellen deren Meinung, Wissensstand und Erfahrung dar. Eine Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung. Weder Veranstalter noch die Interviewpartner übernehmen eine Haftung für persönliche oder sonstige Schäden oder Risiken, die sich als direkte oder indirekte Folge der Nutzung und Anwendung der Interview-Inhalte ergeben. Bitte konsultiere einen Arzt oder einen anderen kompetenten Ratgeber Deines Vertrauens, bevor Du irgendwelche Vorschläge der Interviews umsetzt.

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Letzte Aktualisierung am 20.08.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

2017-08-19T17:35:11+00:00

47 Kommentare

  1. Susanne 8. Oktober 2016 um 11:26 Uhr- Antworten

    Jedes Wort ist Gold wert, denn es trifft den Kern. Und tut so gut, diese Worte, Gedanken nicht nur für mich zu denken, sondern sie auch zu hören. Es gibt mir die Kraft, die ich brauche , als Mutter meine „jungen Menschen“ zu schützen.

  2. Manuela 28. September 2016 um 19:59 Uhr- Antworten

    Vielen Dank für dieses Interview, wo es nichts hinzuzufügen gibt. Es trifft den Nagel auf den Kopf. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass meine Enkelkinder in den Genuß eines „Frei sich bilden“ kommen.

  3. Karl-Heinz 28. September 2016 um 18:13 Uhr- Antworten

    ..noch viel Schlimmer ist das Verhalten der Jugendämter im Bezug auf Unterdrückung. Es kann doch nicht sein, dass den Eltern ein Kind weggenommen wird. Durch diese Angst werden sogar die Eltern unterdrückt.

  4. kathrin 28. September 2016 um 15:07 Uhr- Antworten

    das was er übers grundgesetzt erzählt ist absolut falsch. ja das grundgesetzt gilt für menschen. leider sind wir nicht bis an unser lebensende mensch. mit der geburtsurkunde entsteht die person. alle die ein geburtsurkunde haben sind personen latain: maske. mit der geburtsurkunde ist der mensch verschollen. (Seerecht) die person wird einem über gestülpt. ohne die person könnte niemand zu bestraft werden. da es nicht möglich ist, das ein mensch über einem anderen menschen steht um zu richten. über dem menschen stehen nur die naturgesetze. unser grundgesetzt ist auch nur ein vorrübergehendes grundgesetzt bis eine rechtsmäßige verfassung aus dem volk entsteht. so ist es auch direkt im grundgesetzt verankert. sobald das volk sagt was es möchte ist das grundgesetzt außer kraft gesetzt. wer mehr wissen möchte, einfach googlen. alle infos sind vorhanden. man muss sich nur informieren.

  5. AuroraLife 23. September 2016 um 10:15 Uhr- Antworten

    Wo ist der zweite Teil des Interviews, kommt der noch später? Ich finde Herrn Stern wirklich klasse!!! Gibt es da irgendeine Verbindung zu Andre Stern?

    • Christian 23. September 2016 um 10:20 Uhr- Antworten

      Den 2. Teil zeigen wir am Mittwoch, 28.9. im Rahmen des Kongresses. Bist Du schon zum Kongress angemeldet? Den Link zum Interview gibt’s dann am Mittwoch früh per Mail 😉
      M.W. sind Bertrand Stern und André Stern Brüder.

    • Sarah 28. September 2016 um 13:16 Uhr- Antworten

      Google sagt es sind Brüder. Gemeinsamer Vater Arno Stern.
      Aber sie haben über 20 Jahre Alters Unterschied.
      Bin auch etwas verwirrt weil Andre nie seinen Bruder erwähnt und Bertrand auch andre nicht erwähnt.

      • AuroraLife 28. September 2016 um 18:30 Uhr- Antworten

        Okay, (-; ich hatte auch ganz kurz geschaut aber wohl nicht genau genug, ich hatte vermutet dass er der Vater ist, weil die Ähnlichkeit vom Äußeren ist ja auch deutlich. Ist ganz offenbar eine Familie mit tollen Persönlichkeiten…

  6. Jenifer 22. September 2016 um 8:39 Uhr- Antworten

    Schul-Zwang ist schon doof – und wenn Alternativen wie z.B. Waldorfschule weit entfernt sind könnte ein Home-Scooling sehr anstrebenswert erscheinen! Für mich würde die Waldorf-Initiative aber eine besser Ausbildung der Kinder darstellen als das, was ich ihnen privat bieten könnte – sind diese jedoch nicht räumlich erreichbar: Danke für die Idee der Möglichkeit!

    • bertrand 25. September 2016 um 21:29 Uhr- Antworten

      Liebe Jennifer,
      Zwang ist das, was jemand als Zwang empfindet. Da spielt es keine Rolle, ob Zwang zu dieser oder jener Schul-Ideologie. Indes Schule immer Schule ist und bleibt, so wie Gefängnisse und Krankenhäuser immer Gefängnisse und Krankenhäuser sind und bleiben. Die Frage ist nicht, ob irgendjemand eine Ideologie und ihre pädagogische Umsetzung gut findet oder nicht; sondern ob jemand, der das Verlangen hat, frei sich zu bilden, dies auch vermag, ohne daß staatliche Gewalt und Übergriffigkeit ihn dabei behindert, stört. Dies – und bitte NUR DIES – ist die zentrale Frage. Und wenn jemand auf Waldorf allergisch ist, dann kann selbst die als paradiesisch dargestellte Waldorf-Schule fürwahr nicht die Lösung sein. Angesichts der emotionalen Schäden, die auch bei Waldorf-Schülerinnen und Schülern zu beobachten sind, wage ich zu bezweifeln, daß sie die Zauberlösung für alle ist, selbst wenn diese Schule bei Ihnen um die Ecke wäre – und Ihre Tochter oder Ihr Sohn würde schlicht nein sagen…
      Übrigens: Zwang ist nicht nur doof; es zeigt ja geradezu die Schwäche derjenigen, die diesen Zwang ausüben! Weshalb Zwang dort, wo Menschen mit einem Bedürfnis und einer Befähigung geboren sind? Benötigen Zwang, um zu essen, sich zu bewegen, zu lieben? Seltsame obsolete Vorstellung…
      Herzlichst
      Ihr Bertrand

  7. Klaus 21. September 2016 um 22:23 Uhr- Antworten

    Wo kann man das Interview finden, das der Personalchef in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die „neuen“ Bewerber gegeben hat? Inzwischen erkennt die Wirtschaft immer mehr, dass die Schule und Studium keine Antworten auf die aktuellen Herausforderungen in den Betrieben geben kann.

  8. Verena 20. September 2016 um 15:15 Uhr- Antworten

    Genau! Herr Stern bringt auf den Punkt was wir auch hier in der Schweiz erleben und wahrnehmen. Um Eltern eine Alternative zum Schulzwang zu bieten, haben wir (ausgebildete Lehrpersonen und Erwachsenen-Coach) einen Lehrgang entwickelt, wie Eltern die freie Entfaltung und Bildung ihrer Kinder in Eigenverantwortung übernehmen können.

    • Daniel 21. September 2016 um 14:38 Uhr- Antworten

      spannend spannend, wollen sie Ihr Angebot mal der Glücksschule vorstellen?

  9. Lilia 20. September 2016 um 13:55 Uhr- Antworten

    Liebe Kiki und Christian, was für ein augenöffnendes und inspirierendes Interview. Vielen Dank dafür!

  10. Luise 19. September 2016 um 21:08 Uhr- Antworten

    Hallo hallo,
    ich muss sagen, dass mich dieses Thema seit meiner Neuseelandreise nach dem Abi (hier begegnete mir das „homeschooling“ auf verschiedenste Weise) nicht mehr loslässt und schon die Frage aufgekommen ist, was mach ich mit „meinen :)“ Kindern später? Zieht man um nur wegen der „Schulpflicht“, wenn man dem entgehen möchte? Es ist schön Menschen kennen zu lernen oder zu hören, die sich mit dem Thema beschäftigen und sich auch in Deutschland in kleinem Rahmen dafür einsetzen. VIELEN DANK DAFÜR!!! Ich bin schon echt gespannt, wie es weiter geht.

  11. K. Palmu 19. September 2016 um 13:03 Uhr- Antworten

    Liebe Teilnehmer,

    Wir sind eine bilinguale Familie, deutsch, finnisch und lernen seit zwei Jahren in Kooperation mit der örtlichen finnischen Schule sowohl in Deutschland als auch in Finnland, mit dem Segen aus Brüssel. Unser Sohn ist in der deutschen Schule verhöhnt, verlacht, sowohl von Lehrern als auch Schülern verlacht worden, was in Finnland ein absolutes no go ist. Hier bleibt man sogar. Sitzen, wenn Schüler nähere hänseln oder leichte Worte Sagen, erst die Beziehung, dann das lernen, das ist der Erfolg von Pisa, nicht die Computer oder methodenvielfalt. Daher sollte Deutschland sich ein Beispiel daran nehmen,

    Wir wollen im Süden Hamburg eine internationale Ergänzungsschule gründen, die eben auch den anderwdenkenden, den um den Pudding herumschauenden Kindern ihre Motivation und ihre. Art, Dinge zu betrachten, ermöglichen können. Dazu brauchen wir auch Das. Feedback und auch Unterstützung, damit gezeigt wird, dass lernen so. Vielfältig. Sein kann wie der Mensch selbst, viele liebe Grüße aus. Hamburg udn Finnland.

    Beste Grüße / best regards
    K. Palmu

  12. Alexandra 19. September 2016 um 11:23 Uhr- Antworten

    Liebe Kiki, Lieber Christian,
    herzlichen Dank für dieses Interview, ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter gehen wird!!!
    Ich hatte so oft eine Gänsehaut und auch Tränen in den Augen- in Erinnerung an meine Schulzeit und bei den Gedanken daran, wie oft unsere Tochter viel lieber „schulfrei“ sein würde… Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit diesen Themen und freue mich sehr, dass mit Eurem Kongress wieder neue Perspektiven aufgezeigt werden und hoffentlich wieder ein neuer Schwung in die richtige Richtung entsteht!
    Großartig. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Tage und die folgenden Interviews!!
    Herzliche Grüße
    Alexandra

  13. Ines 19. September 2016 um 9:41 Uhr- Antworten

    Guten Morgen! Habe eben Eure zweite Mail erhalten, mit dem zweiten Vorbereitungsvideo und Eurem Wunsch, doch ein Feedback hier direkt drunter zu schreiben. Das will ich gern tun, weil es mir am Herzen liegt. Euer Kinder-Gesundheitskongress im letzten Jahr war der erste Bildungskongress, an dem ich über das Internet teilgenommen habe. Ihr habt mich sehr begeistert und inspiriert. Und nachdem ich nun einige Bildungskongresse, hauptsächlich zum Thema Ernährung, mitgemacht habe, möchte ich Euch mitteilen, ich mag Eure Art Interviews zu führen sehr. Ihr seid gut vorbereitet, selbst interessiert und neugierig und stellt so auch die Fragen, die den Gesprächspartner auf den Punkt kommen lassen. Ihr habt eine so angenehme, ruhige und überlegte Ausstrahlung, die dem anderen Raum lassen für das Wesentliche. Es ist ein Genuss und ich freue mich sehr, dass ich einfach wieder mit dabei sein und viel erfahren und eventuell auch umsetzen kann, für mich und „meine“ jugendliche Tochter. Begeisterte und liebe Grüße, Ines

  14. Lieber anonym 19. September 2016 um 2:18 Uhr- Antworten

    ja, das habe ich auch gemacht. minute 27 circa. morgens haus verlassen, aber nie in der schule ankommen. und das nicht mal weil ich keine lust hatte, die war längst abgeschaltet, sondern weil ich bereits so krank war, dass ich die schule aus körperlichen umständen nicht geschafft habe. ich habe die stunden der schulzeit bei einer freundin auf dem sofa verbracht, weil einfach nichts mehr ging. das war allerdings als ich schon 18 war, aber der ganze druck und zwang von überall, dass ich abitur machen muss, um studieren zu können (ob ich das will, wurde nie gefragt), den hatte ich so tief drin und auch große angst mich zu wehren, dass ich nicht auf die idee kam, nie wieder hin zu gehen. so machte ich mit ach und krach (körperlich gesehen, auch während 2 abiturklausuren bin ich körperlich zusammengebrochen, aber selbst da, als ich heulend auf dem boden lag, weil die ohnmacht nahte, haben die lehrer noch gesagt, ich sollte jetzt lieber durchhalten).
    aber auch nach der schulzeit verbesserte sich mein zustand nur wenig, aber immerhin so viel, dass ich nach einem jahr pause ein studium anfing. aber ich wurde wieder mehr krank, sogar noch schlimmer als vorher, sodass ich irgendwann ein halbes jahr lang mein bett kaum verlassen habe. aber auch in dieser anfangszeit schleppte ich mich teilweise noch in die uni. der leistungsdruck etwas werden zu müssen…. so tief….
    als wirklich NICHTS mehr ging, brach ich die uni ab. die versager-gefühle waren unglaublich. also wechselte ich nur das studienfach, ich muss doch irgendwas werden, lag ja vielleicht nur am fach dass es mir schlecht ging!!
    dieses mal war ich schlauer und brach das zweite studienfach bereits nach wenigen wochen ab.
    nun bin ich zweifacher studienabbrecher und chronisch so krank, dass ich völlig arbeitsunfähig bin.

    als beispiel was schulzwang/leistungsgesellschaft anrichten kann.

  15. Berenike 19. September 2016 um 1:04 Uhr- Antworten

    Liebe Kiki, lieber Christian, liebe Gemeinschaft,

    danke für eure Interviews und den Kongress. Ich stimme den Argumenten zur freien bzw. selbstbestimmten Bildung zu und wünsche mir mehr Offenheit und Zulässigkeit – auch für meine Kinder. Dennoch fehlt mir eine konkrete Perspektive in der Diskussion, die die weiterreichenden Auswirkungen einer solchen Haltung in und für die Gesellschaft beschreibt (oder habe ich da nur noch nicht die richtige Literatur gefunden?) und mir folgende Fragen beantwortet:

    Welche Wege gibt es aus der „Lernkontrolle“ beim individuellen Lernen, wenn es keinen Schulbesuchszwang mehr gibt, und die dann anstatt dem Schulbesuch von politischer bzw. gesellschaftlicher Seite sehr wahrscheinlich gefordert wird? Es gibt die Bildungspflicht bzw. sogar Unterrichtspflicht in allen europäischen Staaten. Welche Kontrolle oder Überprüfungsmechanismen herrschen dort vor? Sind sie mit dem selbstbestimmten Lernen wie es hier beschrieben wird vereinbar?
    Wie kann damit in Deutschland umgegangen werden? Was kann, wenn schon „reformiert“, besser gemacht werden?

    Wie könnte eine verantwortliche Umgebung aussehen bzw. wie wird sie hinsichtlich des „Kindeswohl“ kontrolliert bzw. gibt es in einer solchen Mechanismen der Selbstregulierung?

    Wie wird sicher gestellt, dass mit der Freiheit kein Missbrauch geschieht? Insbesondere kleine Menschen sind sehr abhängig von Ihren Bezugspersonen, sprich Eltern. Sie haben nur einen sehr begrenzten Personenkreis (das ist auch unter anderen Aspekten gut so) zur Verfügung, der auf sie positiv oder eben auch negativ einwirkt und sie können sich dem nicht entziehen (das hat wiederum die Natur so „vorgegeben“), meist auch nicht durch lautes „Nein“ oder Schreien.
    Wie wird sicher gestellt, dass – sofern sich die Gesellschaft darauf geeinigt hat – die freiheitlich demokratische Grundordnung geachtet wird? Die Frage bezieht sich im Hinblick auf „Wissensmanipulation“, (Fremden-)Feindlichkeit, religiöser Ausgrenzung bzw. Extremismus, Bildung von Fremdwelten/Verschwörungstheorien bzw. kriminellen Vereinigungen usw.

    Wie wird sicher gestellt, dass die freie Bildung nicht dadurch eingeschränkt wird, inwieweit frei dich deine Eltern bilden lassen?

    Wer ist in welchem Maße verantwortlich für die Gestaltung eines bildungsfreundlichen Umfeldes – Verteilung der Kosten, Lasten und Erträge?

    Ein Vertrauen darauf, dass sich dies alles von selbst reguliert, ist mir aktuell zu wenig.

    Ich bin der Meinung ein grobes Konzept und eine Vorstellung darüber wie sich die Gesellschaft verändern kann, sollte man beschreiben resp. diskutieren. Ein „das werden wir dann schon guggen/sehen“ genügt mir hier eindeutig nicht! Weit mehr, der erstrebenswerte Ansatz disqualifiziert sich so von selbst, insbesondere vor dem aktuellen gesellschaftlichen und politischen Hintergrund, vor den Gerichten und nicht zuletzt weil man die Ängste und Bedenken derer belässt, die diese Wandlung tragen müssen, nämlich die der Eltern und jungen Menschen. Wir sind aktuell noch in der Situation, dass man der Mehrheit der Menschen/Bevölkerung Lösungsansätze vorgeben und bestimmte „standardisierte“ Antworten auf Fragen und Ängste an die Hand geben sollte (die andere Generation muss ja erst noch heranwachsen) um eine Sicherheit gegenüber „übermächtigen Autoritäten“ zu schaffen.

    Ich würde mir eine breite Bildungslandschaft wünschen in dem bspw. nicht ein Amtsarzt eine „Schulfähigkeitsbescheinigung“ ausstellt, sondern wo es Berater gibt, die mit den Menschen und Familien erörtern, welche Bildungsmöglichkeiten er oder sie wahrnehmen kann und welche zu ihm passen könnten. Auch das Ausprobieren verschiedener Angebote sollte ermöglicht und dann meinetwegen auch verpflichtend vorgeschrieben werden. Dies evtl. als ein möglicher Ansatz, der weiter zu erörtern wäre.

    Der Wandel entbindet nicht von einer philosophischen Debatte, er sollte sie beflügeln. Ich wünsche mir, dass diese Bewegung zu einer gesunden Menschlichkeit führt.

    Liebe Grüße,
    Berenike

    • bertrand 25. September 2016 um 21:06 Uhr- Antworten

      Liebe Berenike, vielen Dank für die sehr anregenden Bemerkungen. Nach meinem Dafürhalten wird sich vielleicht einiges nach dem zweiten Gespräch klären, worin Aspekte Ihrer Fragen zumindest angegangen werden. Weiteres übrigens auch in einigen meiner oben genannten Publikationen. Ich möchte Sie schlicht bitten, mich zu kontaktieren, nachdem Sie das zweite Gespräch gehört haben: entweder haben sich dann einige Ihrer – gewiß berechtigten! – Fragen von selbst geklärt; oder Sie haben noch mehr, auf die ich dann gern noch detaillierter eingehe. Vielen Dank einstweilen! Herzlich grüßt Sie Ihr Bertrand

      • Berenike 4. Oktober 2016 um 21:00 Uhr- Antworten

        Lieber Bertrand, danke, dass Sie noch eine Antwort auf meinen „Kommentar“ geben. Das 2. Interview konnte ich leider nicht sehen. Ich würde mich dennoch mit Ihnen über einige Aspekte austauschen. Gibt es die Möglichkeit, dass Interview (einzeln bezahlt) noch einmal für mich zugänglich zu machen? Gern können Sie mich auch per E-Mail kontaktieren.
        Außerdem habe ich mich für das morgige Webinar vom Online Bildungskongress von Lena Busch und Ihnen registriert. Leider war es mir in der kürze der Zeit nicht möglich Ihre Publikationen zu lesen, was ich aber nachhole. Dennoch würde ich mich über einen Austausch freuen und verbleibe mit freien Grüßen, Berenike.

  16. Manuela 18. September 2016 um 22:26 Uhr- Antworten

    Vielen dank für das tolle und aufweckende Interview… schon lange spüre ich in mir, dass ein Wandel wichtig ist, ein Umdenken, damit Kinder endlich wieder sie selbst sein dürfen… es tut mir in der Seele weh, wie sehr unsere Kinder leiden müssen im Schulsystem und es macht mich traurig, da ich mich machtlos fühl… meine große Tochter ist in der zweiten Klasse und ich merke, dass sie sich durch das Schulsystem verändert und ich hab das Gefühl, dass mir die Hände gebunden sind… ich freue mich sehr auf den zweiten Teil…

    • Kiki 18. September 2016 um 22:33 Uhr- Antworten

      Liebe Manuela,

      hör auf dein Gefühl! Und habe den Mut, etwas zu verändern, wenn du merkst, deine Tochter verändert sich zu sehr oder es tut deine Tochter nicht gut. Ihr werdet einen Weg finden, wenn ihr wollt. Da bin ich mir ganz sicher. Und natürlich kann es der Weg sein, den Bertrand Stern im 2. Teil beschreibt.
      Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht!

      LG, KIKI

    • Andrea 19. September 2016 um 10:37 Uhr- Antworten

      Liebe Manuela,

      meine Tochter ist mittlerweile 20 Jahre und ich habe das damals genauso gespürt, dass sie immens unter Druck steht. Nach einem Wechsel auf die Waldorfschule hörte das auf. Sie hatte wieder Spaß in der Schule und mit den Lehrern und Mitschülern. Vielleicht ist ein Wechsel im Schulsystem hilfreich. Die Schule sollte individuell ausgesucht werden und je nach dem Wesen des Kindes ausgesucht werden.
      Alles Gute
      Andrea

  17. Margit 18. September 2016 um 21:55 Uhr- Antworten

    Herr Stern trifft den Nagel auf den Kopf, in meiner Familie sind drei junge Menschen, die ganz bestimmt glücklich wären, wenn der Schulzwang nicht wäre. Diese jungen Menschen sind überaus kreativ, , einfühlsam, hilfsbereit, stecken voller Ideen, passen aber nicht in das Schulschema. Ritalin wäre eine gute Lösung, damit der Störenfried endlich Ruhe gibt – so der Druck der Lehrerin auf die Eltern. Zum Glück „gehorchen“ die nicht. Der andere sollte doch nun endlich mal in eine „Klinik“, damit er lernt, mit anderen zu kommunizieren, ein entsprechendes „Bewertungsschreiben“ liegt bereits vor! Er interessiert sich für Landwirtschaft und kann schon Traktor fahren – hat er in der Schule aber gar nicht gelernt! Dafür hat er Interesse – so einfach geht das eben. Ich könnte noch viel mehr Beispiele hier aufschreiben. Danke für diese Denkanstöße, sie sind überaus hilfreich und ermutigen mich, die jungen Familien zu unterstützen, ihre jungen Menschen als „geworden“ zu betrachten und dankbar dafür zu sein.

    • Christian 18. September 2016 um 21:59 Uhr- Antworten

      Liebe Margit, vielenk Dank fürs Teilen Deiner persönlichen Erfahrungen. Das ist ja wirklich krass. Wer nicht passt, soll passend gemacht werden. Traurig… LG, Christian

  18. Martina 18. September 2016 um 17:06 Uhr- Antworten

    Herr Stern spricht mir aus dem Herzen! Ich habe 2 Kinder, die durch die Schule krank geworden sind. Mal schauen, wie die schulischen Wege meiner Kinder weiter gehen werden. Auf jeden Fall danke ich Herrn Stern für seinen Einsatz und Kiki und Christian für dieses Interview. Bin gespannt auf Teil 2.

  19. Sema 17. September 2016 um 23:57 Uhr- Antworten

    Hallo Ihr Lieben, ich habe das Interview mit viel Interesse mir angesehen und angehört. Gerade bin ich in einer Situation wo mein Sohn der 8 Jahre alt wert, er ist gerade in der in die zweite Klasse gekommen und (in einer Waldorfschule), wo uns gesagt wurde dass wenn er sein Verhalten nicht verändern könnte, er von der Schule fliegen muss oder fliegen wird. Ich danke euch herzlich nochmal für Euer Interview, dass mich sehr angeregt hat, mir das noch mal durch den Kopf gehen zu lassen…weil durch meine Bauchgefühl ist es immer wieder bestätigt worden, dass Schule so wie es gerade ist, nicht gesund sein kann.

    Liebe Grüße
    Sema

  20. Elke 17. September 2016 um 16:26 Uhr- Antworten

    Ich kann die „Abwehrreaktion“, die Hr. Stern beschrieben hat, bestätigen. In der Grundschule max. 5 Fehltage pro Halbjahr, in der Weiterführenden Schule 26 Tage. Immer vereinzelt. Mal Kopf- mal Bauchschmerzen. Kein ärztlicher Befund. Mein Sohn ist dann – nach langer Zeit des Mobbings und auch körperlicher Gewalt in der Schule (wie sich später herausstellte) – eines Tages mit den Worten „Das tue ich mir nicht mehr an“ ausgestiegen. Dann wurde er als „depressiv“ deklariert und sollte sogar stationär aufgenommen werden. Ich habe seine Weigerung ernst genommen und der Einweisung nicht zugestimmt. In den folgenden Monaten der Ungewissheit habe ich zudem „entdeckt“, dass er Asperger hat, was evtl. als Auslöser des Mobbings herhalten kann. Von den offiziellen Stellen (Uni-Klinik, Jugendamt) wurde meine Ahnung abgeblockt, so dass ich die Testung selber über einen Kinderarzt anstoßen musste. Das ist nochmal eine erschwerende Situation. Nun ist er seit fast 3 Jahren zu Hause, es geht ihm wieder gut und er hat sich zum Computer-Spezialisten weiterentwickelt. Er spricht und schreibt super Englisch, weil er intensiven Kontakte übers Internet zu ausländischen „Computerfreaks“ pflegt. Diese Kontakte haben teilweise zu realen Begegnungen / Treffen / Besuchen geführt.
    Nun steht noch die Frage des „Berufes“ in den Sternen. Ohne Abschlusszeugnis kein Ausbildungsplatz???
    Ich hoffe, Hr. Stern hat da noch mehr Anregungen zu, als nur den Verweis auf den Personaler.

    • Christian 17. September 2016 um 16:37 Uhr- Antworten

      Liebe Elke, Du kannst in Deutschland einen externen Schul-Abschluss machen. Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abitur. Ohne die Schule besucht zu haben. Viele freilerndende Kinder können den nötigen Stoff sehr schnell lernen und dann einen guten Abschluss machen. So zumindest mein Wissenstand. LG, Christian

      • Elke 19. September 2016 um 18:58 Uhr- Antworten

        Vielen Dank für die Antwort. Ja, das ist richtig. Es gibt da diverse Möglichkeiten u. a. Fernschulen. Nur ist er eben nicht an dem abzuprüfenden Stoff interessiert. Wir „quälen“ uns durch eine VHS-Online-Lösung und sind gerade daran gescheitert, dass er keinen Vortrag vor fremden Leuten halten kann (die obligatorische Präsentationsprüfung). Das hat vielleicht etwas mit dem Asperger zu tun. Wir versuchen es noch einmal – und dann ist vermutlich Schluss.

  21. Özlem 17. September 2016 um 14:01 Uhr- Antworten

    Ich danke euch von ganzem Herzen für dieses tolle Interview und bin so sehr gespannt auf den 2. Teil wo es um konkrete Möglichkeiten geht wie man diesen Weg für seine Kinder in Deutschland ermöglichen kann.
    Vielen Dank!

  22. Kristina 17. September 2016 um 12:23 Uhr- Antworten

    Unglaublich gute Ansätze von Hern Stern über die es sich lohnt nach zu denken. Durch solche Interviews merkt man u.U. In welchen unbewussten Mustern man lebt und welche man weiter gibt. Vertrauen und Mut ,

  23. Ute 17. September 2016 um 12:23 Uhr- Antworten

    Mensch :umfassender Begriff (Gattung)
    Frau Mann Kind:geschlechtsspeziefisch,jung-alt,altersspezifischer-Hier ist der Ansatzpunkt nicht richtig.-Lernen durch Institutionen (Bücherei ist auch eine Institution und kann gesteuert werden) zur freien Auswahl,ist die wirklich so frei?Werden Kinder sich nicht lieber vor den Computer setzen und spielen,ohne Grundwissen zu erlangen,wie Lesen und Schreiben?Wenn sie von niemanden dazu angehalten werden,Wissen zu erlangen,Volksverdummung?Ich gebe Herrn Stern recht,in der Hinsicht,dass an den Schulen sehr vieles im Argen liegt,das liegt aber auch an den Lehrern und Schülern selbst,fehlender Respekt auf beiden Seiten(Würde des Menschen),die Schule sollte Wissen mit Freude und zur Freude vermitteln,Kinder zu denkenden Menschen zu erziehen,in einer Gesellschaft mit ethischen Grundsätze konstruktive Beitröge zu leisten,zu hinterfragen,sich nicht durch Drogen,Müßiggang und Egoismus zu zerstören und damit anderen zur Last zu fallen und auch schaden,die Schönheit der Welt in der wir leben zu entdecken und zu erhalten,nicht zu zerstören,dafür Verantwortung zu übernehmen,das Gemeinwohl garantiert auch das Wohl des Individiums,welches das Recht auf Freiheit,Leben,Besitz und Religion ,Nachkommenschaft hat,um sich selbst als Mensch zu verwirklichen-„Nicht für die Schule,sondern für’s Leben lernen wir-Schule sollte wieder Spaß bringen und kein Zwang sein! Kinder,Eltern und Erzieher Hand in Hand-Kinder sollten die Schule wieder als Segen-nicht als Zwang empfinden-wieviele Kinder auf der ganzen Welt wünschen sich einen Schulbesuch,wieviele wissen die Schule zu schätzen,wieviele Lehrer setzten sich mit Leib und Seele(und manchmal auch mit ihrem Leben) für ihre Schüler ein,man denke nur an die Krisengebiete!Das Schulsystem samt Lehrkörper und Elternschaft braucht dringend eine Reformierung,wir müssen wieder MEnschen werden,etwas ist falsch im System,darin müssen wir uns üben,wie das Kleinkind seine ersten Schritte macht und sich im Gehen langsam und langsam ÜBT(Hier liegt Herr Stern falsch,ein Kleinkind braucht Übung und Anleitung,hat er selbst Kinder?)Eine Schule ist eine Einrichtung,in der geübt wird,geübt,um seine Fähigkeiten zu entfalten und nicht zu stornieren,so sollte es sein und dagegen müsste man angehen,anstatt Kinder in die Welt zu setzen,sich seiner Verantwortung zu entziehen,und sich dann wundern,was passiert!Mit Selbsterziehung anfangen,Mensch werden!Übung macht den Meister!

    • Kiki 17. September 2016 um 14:23 Uhr- Antworten

      Liebe Ute, wenn Du mal Zeit hat: http://schoolingtheworld.org/ an. Der Film hat mein Denken verändert in Sachen „wie viele Kinder auf der Welt wünschen sich einen Schulbesuch“… 😉 LG, Christian

      • Ute 17. September 2016 um 21:55 Uhr- Antworten

        Ich habe den Film gesehen und er hat meine Überzeugung bestätigt,Analphabetentum führt zu Rückstand und Ausbeutung kann nur durch Wissen verhindert werden,was geändert werden muss,sind die Lehrpläne,den Kindern soll mehr Zeit zum Spielen in freier Natur gegeben werden.!Ich lebe in einem Land,in dem es Analphabeten gibt,und sich der Erwachsenenbildung sehr viele aus eigenem Antrieb zuwenden und es oft schwer fällt,sich Wissen anzueignen,denn in der Jugend hat man ein viel größeres Auffasungsvermögen,ich spreche also aus eigener Erfahrung.Obwohl es keinen Schulzwang gibt,möchten Eltern und Kinder die Schule nicht missen,im Gegenteil,nach den langen Ferien freut sich jeder auf die Schule!

    • grit 17. September 2016 um 20:53 Uhr- Antworten

      1. Was glauben Sie wie lange ein Kind am Computer arbeitet, ohne die Fähigkeit zu lesen?
      2. Herr Stern hat einen Sohn und es gibt einige Filme im Internet über diesen, bitte schauen Sie sich diesen Menschen an und Sie werden Ihre Ansichten über´s Anleiten sicher ändern.(Andre Stern)

      • Ute 18. September 2016 um 1:56 Uhr- Antworten

        Es arbeiten schon Kleinkinder am Computer,und das stundenlang,wenn man sie nicht unterbricht,selbst wenn sie nicht Lesen und Schreiben können,es ist ein Suchtverhalten,durch Schulaufgaben bloss am Computer wird das noch gefördert,das Schulsystem muss geändert weden,nicht abgeschafft,wenn jeder nur tut,was ihm gefällt,dann tut keiner mehr wasund jeder lebt nur sein eigenes Ego aus,und soweit ist es ja leider grossenteils gekommen,nach mir die Sintflut.Kinder müssen wieder Kinder sein dürfen,junge Menschen brauchen eine Orientierungshilfe,von nichts kommt nichts.Man sollte sich in diesem Zusammenhang mal fragen,was ist der Sinn unseres Lebens überhaupt?Wenn man eine Antwort gefunden hat,richte man sein Leben inklusive Kindererziehung darauf aus,ohne die Würde Rechte des Individuums zu beschneiden!

      • Jens 18. September 2016 um 9:25 Uhr- Antworten

        Andre Stern ist sein Bruder! Sie sind beide die Söhne von Arno Stern. Sie haben einen Altersunterschied von 23 Jahren. Und ja, die Ausführungen von Andre Stern sind überaus beeindruckend, wie man völlig bar jedes Schulunterrichtes sich ausschließlich von Interesse geleitet bildet. Liebe Grüße

        • Grit 18. September 2016 um 11:06 Uhr- Antworten

          Upps, da hab ich mich wohl geirrt, aber bei so einem Alterunterschied wäre es ja durchaus möglich.
          Vielen Dank für die Aufklärung.

  24. payoli 17. September 2016 um 11:05 Uhr- Antworten

    Obwohl mir diese Inhalte schon lange bekannt sind und sie auch vermittle, finde ich Herrn Stern immer wieder faszinierend. Einfach wunderbar seine Lebendigkeit, sein Engagement!
    Danke!

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