[04.07.2026] Und warum eine Kindheit ohne digitale Medien der beste Start ins digitale Zeitalter wäre
Digitale Medien sind aus unserer heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken – und ehrlich gesagt, möchten wir sie auch nicht mehr missen. Schon allein deswegen, weil dann Online-Kongresse wie unserer nicht möglich wären 😉
Digitale Medien spielen auch in der Familie oft eine große Rolle, sind dort aber meist eher ein Reizthema – egal wie alt die Kinder sind. Die Kleinen wollen unbedingt noch eine Folge „Yakari“ schauen, die Größeren wollen wie alle anderen Freunde auch Computerspielen, gefolgt von „Mama/Papa, wann bekomme ich endlich mein eigenes Smartphone?“. Doch welchen Einfluss haben Bildschirmmedien auf die Entwicklung unserer Kinder? Was passiert, wenn sie zu früh oder zu lange vor den Bildschirmen sitzen? Und was heißt zu früh – ab welchem Alter können Kinder mit digitalen Medien umgehen?
Ingo Leipner führt uns leidenschaftlich in das Thema „Digitale Medien“ ein, erklärt anhand der Entwicklungspsychologie, ab welchem Alter Kinder bereit sind für das große Abenteuer PC/Internet/Smartphone und zeigt anschaulich, dass unsere Kinder ganz viel und auch Wesentliches verpassen, wenn sie zu lange vor den Medien sitzen. Und natürlich gibt es auch Praxistipps für die Umsetzung im Familienalltag.
Mit Ingo Leipner
Er ist Wirtschaftsjournalist, Dozent und Autor. Seit vielen Jahren liegt einer seiner Arbeitsschwerpunkte im Bereich der digitalen Transformation der Gesellschaft. Kritisch verfolgt er dabei den Einzug von Tablets und Co. in Kitas, Grundschulen und allgemein in die Kindheit. Eine seiner Hauptthesen ist: Eine Kindheit ohne PC ist der beste Start ins digitale Zeitalter. Deshalb fordert er in seinen Büchern, Artikeln und Vorträgen, dass wenigstens Kitas und Grundschulen digitalfrei bleiben.

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