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Nadine Schubert

Das Interview – am Freitag, 30.09.2016

Macht Plastik unsere Kinder krank? Besser leben ohne Plastik.

Interview verpasst? Zum Kongresspaket…

Ein Leben ohne Plastik ist heutzutage kaum mehr vorstellbar. Plastikverpackungen beim Einkaufen, Plastikdosen fürs Pausenbrot, Wasser in den PET-Flaschen, Küchengeräte, Kleidung, Spielzeug, elektronische Geräte. Die Liste könnte ich ewig weiterführen. Wir leben auf einem Plastik Planeten. Plastik ist ein Material mit vielen Vorteilen: Es ist leicht, geht nicht kaputt, wenn es runterfällt, ist gut abwaschbar, billig…Doch was sind die Nachteile von Plastik – für uns und für die Umwelt? Macht Plastik uns und unsere Kinder krank? Welche Plastikdinge sollte man auf jeden Fall vermeiden? Und wie kann man Plastik ersetzen? Was gibt es für Alternativen?

Frau Schubert erklärt die chemischen Stoffe in Plastik und deren körperliche Auswirkungen, die Auswirkungen von Plastik auf die Umwelt und gibt viele Anregungen und Tipps, wie man Plastik vermeiden und ersetzen kann.

Nadine Schubert im Interview mit Nicole Kikillus

Zur Person

Nadine Schubert

Nadine Schubert ist Journalistin, hat früher 12 Jahre lang als Radiomoderatorin gearbeitet. Seit einigen Jahren versucht sie Plastik in ihrem Haushalt zu vermeiden und sucht nach Alternativen. Ihre Erfahrungen dazu gibt sie auf  ihrem Blog „Besser leben ohne Plastik“ weiter. Ihr gleichnamiges Buch hat es innerhalb kürzester Zeit in die Top 20 der Spiegel-Bestseller-Liste geschafft.

Frau Schubert ist Mama von 2 Kindern.

Bücher

Besser leben ohne Plastik

Besser leben ohne Plastik

Das Wasser, mit dem der Kaffee gebrüht wird, enthält kleinste Plastikpartikel. Der Honig, den wir uns allmorgendlich aufs Brötchen schmieren, ist ebenfalls mit Mikroplastik belastet. Plastik ist zum Sinnbild der heutigen Zeit geworden und ist inzwischen überall – mit den entsprechenden Folgen für Gesundheit und Umwelt. Aber geht es wirklich nicht ohne Plastik?

Die beiden Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert haben sich genau diese Frage vor zwei Jahren auch gestellt – und leben heute quasi plastikfrei. In ihrem Buch zeigen sie, wie und wo man im Alltag Plastik ersetzen und einsparen kann – ohne gleich das gesamte Leben umzukrempeln.

Das Buch bietet zahlreiche Tipps und Tricks, angefangen vom bewussteren Einkaufen bis hin zum Selbermachen von Badprodukten oder Snacks, die man „plastikfrei“ einfach in keinem Supermarkt bekommt. Dabei sind die praxiserprobten Ratschläge aus dem Buch einfach umzusetzen und stellen Arbeitserleichterung und sogar Zeitersparnis dar. Einsteigen kann jeder, hier und jetzt, Schritt für Schritt und ganz nach dem eigenen Tempo. „Besser leben ohne Plastik“ ist der ultimative Ratgeber für alle, die von der Plastikflut die Nase voll haben und ein gesundes Leben mit natürlichen Materialien führen wollen.

Buch kaufen

DVD

Plastic Planet

Plastic Planet von Werner Boote

Wilkommen im Plastikzeitalter! Regisseur Werner Boote ruft in einer aufrüttelnden Dokumentation zum Handeln auf.
Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben?
Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Dokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?
Auf der Suche nach Antworten macht sich Boote nach 10jähriger, intensiver Recherche auf eine Reise durch die ganze Welt – von Kalifornien, Heimat der Silikonimplantate auf die Mülldeponien von Indien bis zu Japans verschmutzten Stränden. Er besucht Forscher in den USA und Österreich und Angehörige an Krebs erkrankter Arbeiter aus Plastikfabriken in Italien, und rückt so eine erhebliche, globale Problematik ins Bewußtsein, die nicht nur die Industrie allzu gern verdrängt.

DVD kaufen

Plastikfreie Alternativen

Kivanta

Kivanta Shop – Plastikfreie Produkte

Frau Schubert hat im Interview des öfteren die Edelstahldosen angesprochen. Diese, Trinkflaschen aus Edelstahl, Glas-Babyfläschchen  und viele weitere plastikfreie Produkte findet Ihr im Kivanta-Shop. Unglaublich, was es dort alles für Alternativen gibt!

Zum Shop

Das Bild ist eine Visualisierung des digitalen Produkts!

Das Kinder-Gesundheitskongress

Kongresspaket 2016

Du hast es nicht geschafft, alle Interviews anzuschauen? Oder möchtest das in aller Ruhe auch später nochmal machen? Mehr Infos

  • Sofort-Zugang zu allen 18 Interviews - inkl. Download-Möglichkeit (MP4)
  • Alle Interviews auch als Audio-Datei zum Download (mp3)
  • Webinaraufzeichnung „Karies & Co  – Ursachen & Heilungschancen“
  • Bonus-Interview "Die Säulen der Familiengesundheit"
  • Weiteres, umfangreiches Bonusmeterial, z.B. gratis Ausgabe von „Mit Kindern wachsen“, Er/Beziehungs-Kurzratgeber, tolle Rezepte für grüne Familienkosmetik & plastikfreie Haushaltsmittel uvm.
Mehr Infos
Von | 2017-06-13T10:08:43+00:00 30. September 2016|

10 Kommentare

  1. Endja 2. Oktober 2016 um 21:08 Uhr- Antworten

    Wow – bin immer noch schockiert. Habe das Thema doch eher immer beiseite geschoben.

    Frau Schubert sprach an, dass es im Biobereich noch keine gute Alternative zu Plastik gibt. Ich bin in einem Biomaganzin auf ajaa!-Produkte gestoßen. Das scheint mir eine gute Alternative zu sein. Kennt Ihr das?
    https://www.mehr-gruen.de/ajaa/#moreCatDesc

  2. Elfi 1. Oktober 2016 um 1:24 Uhr- Antworten

    Ein super Vortrag. Es wäre schön, wenn viel mehr Menschen hier mitmachen würden und damit unsere Umwelt und vor allem die Zukunft unserer Kinder gesünder gestalten würden. Ich habe schon vor langer Zeit damit angefangen Plastik zu vermeiden. Je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr wächst man hier rein und man sucht dann sehr schnell nach Alternativen. Sie Frau Schubert haben ab jetzt eine neue Blogleserin mehr.
    Obwohl meine Tochter schon lange erwachsen ist, habe ich mir den Kinder-Gesundheitskongress angeschaut und kann nur gratulieren. Sehr tolle Interviews und sehr spannende Themen. Großes Lob für Kiki und Christian, das macht Ihr ganz toll.

  3. Johanna 30. September 2016 um 21:18 Uhr- Antworten

    Ist Silikon auch Plastik???

  4. Antje 30. September 2016 um 19:27 Uhr- Antworten

    Super! Tolle Tips ohne Angstmache, ohne erhobenen Zeigefinger, ganz entspannt, aber klar und deutlich, das hat mir am besten gefallen. Viele nicht bekannte Infos, inspirierende Vorschläge zu Alternativen. Ich beginne mit dem Waschsoda. Und bin ab sofort Blogleserin. Danke!

  5. Anna 30. September 2016 um 18:58 Uhr- Antworten

    Sehr guter Vortrag,
    es macht Lust darauf sich mit dem Thema und der Umsetzung auseinander zu setzen,
    wenn es so vermittelt wird.
    In einigen Städten gibt es auch schon Unverpacktläden
    (wo man sich Lebensmittel in seine eigenen mitgebrachten Behältnisse abfüllen kann).
    Utopia hat dazu im April einen Artikel und eine Übersicht rausgebracht:
    https://utopia.de/ratgeber/verpackungsfreier-supermarkt/

    Auf ein Leben plastikfreieres Leben – tippte sie auf die Plastiktastatur ;-)!

  6. Frederica 30. September 2016 um 16:15 Uhr- Antworten

    Danke für das interessante Interview :-).Kiki und Christian, ihr bereitet eure Interviews sehr gut vor und es macht mir Spaß zuzuhören, auch wenn es nicht viel Neues für mich ist und meine Kinder inzwischen groß sind. Eine tolle und wichtige Arbeit, die ihr macht 🙂
    Spülmittel kann man mit Kastanien ersetzen – schälen, zerkleinern und ein paar mit Wasser in einem Glas einweichen. Es dauert nicht lange, dann entsteht ein seifiges Wasser. Kann man auch zum Wäschewaschen nehmen. Ich tue Waschbälle (TT-Ball große blaue Bälle im 12er Pack – ich weiß nicht, ob ein Link hier erwünscht ist…?) dazu – die erzeugen die nötige Reibung.Sind leider auch aus Plastik, aber ich habe meine seit 20 Jahren und sie haben sich sehr bewährt. Waschmittel kann man damit um die Hälfte reduzieren. Weichspüler braucht es dann nicht mehr, weil alles auch wieder viel besser ausgewaschen wird. Schönes WE und -vielleicht – viel Spaß beim Kastanien sammeln 🙂

    • Anne 30. September 2016 um 18:50 Uhr- Antworten

      Oh das mit den Kastanien klingt super! Mir sind als alternatives Waschmittel noch Waschnüsse eingefallen, die kann man auch oft verwenden, allerdings zerkleinern sich meine meist mit der Zeit 😉

  7. Anne 30. September 2016 um 15:19 Uhr- Antworten

    Hallo,
    ein super Beitrag zu einem unglaublich wichtigen Thema! Ich finde, dass immer viel darüber geredet wird, aber noch zu wenig wirklich passiert. Mit den Lebensmitteln ist es teilweise nicht so einfach, da es erstens preistechnisch schon etwas teurer ist, teilweise auch einfach schwer zu beschaffen – bzw. einfach komplettes um´räumen in der Küche (Ich denke da gerade an die ganzen fertig gemahlenen Gewürze, die ja so schnell und praktisch gemahlen billig zu kaufen sind – statt die frischen Körner vom Markt sebst im Mörser zu mahlen…) Aber ich persönlich bekomme direkt Lust da noch mehr auszuprobieren (ich achte schon auf einen beschränkten Plastikverbrauch, aber manche Sachen gibt es eben wirklich nur in Plastik, was ziemlich schrecklich ist. Damit werden wir quasi gegen unseren Willen davon abhängig gemacht – ist ja klar, wenn niemand mehr Plastik kauft, bricht ja ein riesiger Markt zusammen ohohhh! 😉 )
    Also danke noch mal 🙂

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