Barbara Hennings 2016-10-14T13:57:52+00:00

Barbara Hennings

Das Interview – am Donnerstag, 29.09.2016 (+ Sonntag, 2.10.2016)

Ermutigen statt kritisieren – „Erziehen“ ohne Machtkämpfe, Schimpfen & Strafen

Interview verpasst? Zum Kongresspaket…

In diesem Interview erfahren wir, warum es so viel besser für die Entwicklung unserer Kinder ist – und auch für die Familienharmonie  – wenn wir Eltern eine „Erziehung“ der Ermutigung leben. Und wie wichtig es ist zu prüfen, ob wir noch mit Mitteln wie Macht, Kritik, Schimpfen und Strafen arbeiten – oft ohne uns darüber wirklich bewusst zu sein.

Mit Ermutigung können wir das Zugehörigkeitsgefühl unserer Kinder stärken – und die Eltern-Kind-Bindung. Und feststellen, dass sich die Kinder dann auch viel engagierter und positiver in die Familiengemeinschaft einbringen werden. Denn Machtkämpfe und andere „Störverhalten“ sind für Barbara Hennings immer nur die Folge von Entmutigung. Ein Kind, das sich sicher, geborgen und zugehörig fühlt, hat hingegen keinen Grund mehr für solches „Störverhalten“ – denn so ein Verhalten ist für ein Kind immer nur eine Notlösung.

Wir lernen im Interview auch gleich eine ganze Menge Ermutigungswerkzeuge kennen – mit vielen praktischen Beispielen, die wir einfach in unseren Familienalltag einbauen können. Das fängt damit an, dass wir Eltern unseren Kindern ganz bewusst und aufmerksam zuhören. Oder dass wir uns angewöhnen, in jeder Situation mit freundlicher Stimme mit ihnen zu sprechen. Wichtig ist aber auch, dass wir das Verhalten und die Person unserer Kinder voneinander trennen. Und Strafen durch logische Folgen ersetzen – wie Barbara Hennings das nennt.

Übrigens: was wir im Interview lernen, gilt nicht nur für den Umgang mit unseren Kindern. Auch wir Erwachsenen brauchen Ermutigung. Wir können (und sollten) das Wissen und die Werkzeuge also genauso im Umgang mit unserem Partner, unseren Eltern etc. anwenden! 😉

Barbara Hennings im Interview mit Christian Clemens

Zur Person

Barbara Hennings

Barbara Hennings, geb. 1942, hat in Oxford Sozialwissenschaften und in Cambridge (UK) englische Literatur studiert. Heute ist sie in der Erwachsenenbildung tätig – als Encouraging-Trainerin, Erziehungsberaterin und individualpsychologische Beraterin für Lebensfragen. Frau Hennings weiß, wovon sie redet, denn ist ist Mama von vier (mittlerweile erwachsenen) Kindern, hatte also ausreichend Möglichkeit, ihr Wissen in der Praxis anzuwenden 😉

Weitere Infos zum Thema und zu Frau Hennings gibt’s auf ihrer Website:

Bücher

Ermutigen statt kritisieren

Ermutigen statt kritisieren: Ein Elternratgeber nach Rudolf Dreikurs

Im Rudolf-Dreikurs-Institut wurde der pädagogische Ermutigungsansatz von Rudolf Dreikurs in Jahrzehnten authentisch geübt und weiterentwickelt. Ein harmonisches, erfreuliches Familienleben zusammen mit Kindern ist eine Kunst – aber eine, die alle Eltern lernen können!

Buch kaufen
Ermutigung und Anerkennung

Ermutigung und Anerkennung: Der Erziehungskompass nach Rudolf Dreikurs

Jedes Kind will anerkannt werden, seinen Beitrag leisten und zur Gemeinschaft dazugehören dürfen. Es ist neugierig auf die Welt und will sie kennen lernen. Die Kunst, mit Kindern umzugehen, liegt darin, diese Ressourcen zu nutzen und im Vertrauen auf die Fähigkeiten des Kindes eine entspannte Beziehung zu gestalten. Barbara Hennings zeigt ausführlich und anhand vieler Beispiele aus dem heutigen Familienalltag, wie das in der Praxis konkret aussieht und orientiert sich dabei an den Grundsätzen von Rudolf Dreikurs.

Buch kaufen

Das Bild ist eine Visualisierung des digitalen Produkts!

Das Kinder-Gesundheitskongress

Kongresspaket 2016

Du hast es nicht geschafft, alle Interviews anzuschauen? Oder möchtest das in aller Ruhe auch später nochmal machen? Mehr Infos

  • Sofort-Zugang zu allen 18 Interviews – inkl. Download-Möglichkeit (MP4)
  • Alle Interviews auch als Audio-Datei zum Download (mp3)
  • Webinaraufzeichnung „Karies & Co  – Ursachen & Heilungschancen“
  • Bonus-Interview „Die Säulen der Familiengesundheit“
  • Weiteres, umfangreiches Bonusmeterial, z.B. gratis Ausgabe von „Mit Kindern wachsen“, Er/Beziehungs-Kurzratgeber, tolle Rezepte für grüne Familienkosmetik & plastikfreie Haushaltsmittel uvm.
Mehr Infos

15 Kommentare

  1. Elisabeth 3. Oktober 2016 um 11:41 Uhr- Antworten

    Lieber Christian, auch von mir herzlichen Dank, dieses Interview war so auffrischend und zugleich sehr Lehrreich – und die Wiederholung dafür war so toll, das auch Familien die Zeit dafür fanden, es sich in Ruhe anzusehen und hören. Ein großes Lob an Frau Barbara Henning. Freue mich schon bald wieder von ihr zu hören.

  2. Anne 3. Oktober 2016 um 9:56 Uhr- Antworten

    Auch ich habe es erst geschafft, das Video in der Wiederholung anzuschauen und bin sehr dankbar dafür! Was mir besonders gefällt, ist, dass es keine Standardlösungen gibt (jedes Kind und jede Familie ist nun mal anders), sondern dass Frau Hennings viele Anregungen gab, die an der eigenen Haltung ansetzen und somit auf viele Situationen übertragbar machen. Lieben Dank!

  3. Claudia 2. Oktober 2016 um 23:06 Uhr- Antworten

    Lieber Christian, ich bin sehr dankbar, dass es dieses Interview in die Wiederholung geschafft hat und ich somit die Chance hatte es beim 2. Mal anzusehen. Das Interview empfand ich als sehr wertvoll, auch weil Du die richtigen Fragen gestellt hast und gute Alltagsbeispiele angesprochen hast. Wieder nehme ich viele viele tolle Idee mit in meinen / unseren Familienalltag. Danke an Euch!

  4. Katrin 30. September 2016 um 12:15 Uhr- Antworten

    Gibt es eine Möglichkeit das Interview von Barbara Hennings nachzuhören .,ich hab es leider verpasst.

    • Christian 30. September 2016 um 12:26 Uhr- Antworten

      Liebe Katrin, ich kann mir gut vorstellen, dass Barbara Hennings zu den 3 Interview gewählt wird, die am Sonntag nochmal gezeigt werden. Ab heute Abend könnt Ihr darüber abstimmen – mehr Infos kommen noch per Mail 😉 LG, Christian

  5. Heidrun 30. September 2016 um 10:45 Uhr- Antworten

    Der Hauptsegen dieses Interviews für mich: Ich konnte endlich den Unterschied zwischen angenehmem Zugehörigkeitsgefühl und erzwungenem Gemeinschaftsgefühl (im Extremfall Hitler) entdecken. Und auch sonst: Wunderbar. Herzlichen Dank

  6. Gertraud 30. September 2016 um 9:54 Uhr- Antworten

    Lieber Christian, das war ein wunderbares Interview. Danke Dir für Deine wichtigen und interessanten Fragen und Frau Hennings für die ruhige, bedachte, praktische und ermutigende (!) Art ihren Ansatz auf den Punkt zu bringen. Tolle Tempelveranschaulichung aus Holz. Mit dankbaren Grüßen aus F, Gertraud

  7. M.D. 30. September 2016 um 8:48 Uhr- Antworten

    Sehr gutes Interview mit vielen interessanten Anregungen. Ich denke, dass an diesem Wochenende der erste offizielle Familienrat in unserer Familie einberufen wird.

  8. Andrea Meixner 29. September 2016 um 23:28 Uhr- Antworten

    ZUM THEMA STREIT: Meine Kinder haben kaum gestritten und wenn, dann habe ich beobachtet, dass sie beim Raufen sich gegenseitig den Kopf des anderen mit der Hand schützten, damit sich keiner eine Beule holt ;-). Ob Kinder als Geschwister sich lieben, hängt wohl davon ab, ob beide von den Eltern gleich geliebt werden. Bei uns stand vielmehr im Vordergrund, dass es wundervoll ist, gemeinsam zu spielen, kreativ zu sein und nicht zu streiten. Wegnehmen gab es nicht, sie empfanden alle Spielzeuge als etwas Gemeinsames und borgten sich bei Bedarf die Spielsachen gegenseitig liebevoll aus (Ausnahme: das Schlaftier!). Das fand ich immer rührend, denn ich als Kind habe solche Dinge früher niemals mit meinem großen Bruder erlebt, leider eher das Gegenteil. So war es für mich ein Wunder, wie meine Beiden so liebevoll und phantasievoll miteinander spielten und sich gegenseitig sogar Comics malten. Sie spürten wohl, dass diese Art des liebevollen und kreativen Umgangs ein großes Geschenk war. Als sie mal lauter stritten, sagte ich, dass ich nicht gesehen habe, wer angefangen hat und nicht urteilen kann: „Das müsst ihr schon selbst miteinander ausmachen“, sagte ich ihnen, worauf sie erst sehr perplex über meine Ausmischung waren, aber da ich keinerlei Interesse am Streit oder Einmischen zeigte, haben sie das Spiel „Streit vor der Mama“ sofort wieder beendet 😉

    Es kam Streit später nur nach der Schule vor, speziell nach langen Unterrichtstagen! (Spricht nicht für Ganztagsschule, weil hochsensible Kinder dauernd überreizt werden!). Es war also Streit durch Überreizung und zu viel Lärm in der Schule, vielleicht auch Anspannung und Ärger. Dafür gab es zu Hause dann die indianische „stille Stunde“ gleich nach der Schule, in der sie keine Hausaufgaben machen mussten, sondern alleine still im eigenen Zimmer spielen durften oder machen konnten, was sie wollten. Meist haben sie gemalt. Inzwischen habe ich Essen gekocht und bis zum Essen waren sie nervlich wieder erholt und es war wieder Friede und Harmonie – Streit gab es danach nicht mehr! Die „stille Stunde“ sahen die Kinder nicht als Bestrafung an, sondern als Freiraum, und für mich bedeutete sie die offensichtlich notwendige Erholung für die Nerven. Kinder brauchen ebenfalls Stille nach der Schule, weil der Lärmpegel in den großen Klassen besonders hochsensible Kinder (Indigokinder, Regenbogenkinder usw.) schwer erschöpft und wir ihnen die nötige Ruhe und Regenerationsmöglichkeit geben müssen, sonst wird Streitsüchtigkeit einfach zum Ausdruck negativ geladener Organenergie (insbesondere Leber) und überreizter Nerven. Durch Stille und Kreativphasen kann sich das Negativpotenzial aus der Schule wieder harmonisieren und diesen Freiraum sollten wir den Kindern unbedingt geben! Ich finde das wichtiger, als das sofortige Hausaufgaben machen. Laute, überaktive, scheinbar „unsensible“ und streitsüchtige Kinder leiden wohl eher an mangelnder „Innerlichkeit“ oder auch Sensibilität und gerade auch solche Kinder sollten wir inspirieren, zu lauschen, zu fühlen, zu spüren und innezuhalten. Der Umgang mit großen Tieren (Pferd, Kamel, Hund) wäre für solche Kinder eine große Bereicherung und könnte dieses „Manko“ ausgleichen!

    Vielen Dank für das gut vorbereitete und hochinteressante Interview mit Frau Hennings und die geballte Information! Es ist sehr bereichernd!

  9. Sabrina Amon 29. September 2016 um 22:06 Uhr- Antworten

    Hallo
    So toll, unsere drei Kinder sind im Bett und ich durfte diesem wunderbaren Interview folgen.
    Dankeschön, weiter so 👍🏻

  10. Corinna 29. September 2016 um 21:18 Uhr- Antworten

    Was für ein tolles hilfreiches und motivierendes Interview! Vielen Dank für die praktischen Tipps, Frau Hennings!

  11. Ulle 29. September 2016 um 20:51 Uhr- Antworten

    Ich habe ein Kind, das nur nonverbal kommuniziert (ehemaliges Frühchen, entwicklungsverzögert, trotzdem sehr pfiffig, ein uns liebendes und von uns geliebtes Kind, mit dem wir leider täglich mehrere Machtkämpfe haben). Bin selber Heilerzieherin und versuche Dinge, die doof, aber notwendig (essen, Zähneputzen, medizinische Aktivitäten) zu erklären. Lieben Dank für dieses Interview. Es gibt mir neuen Mut und neue Impulse.

Hinterlasse einen Kommentar

Send this to friend

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und zum Datenschutz allgemein gibt's hier: Datenschutzhinweise.

Schließen