Tag 4 – Videos 2016-10-14T13:58:00+00:00

Kinder-Gesundheitskongress – Tag 4 (23.9.2015)

Unten findest Du die Kommentare zu diesem Kongress-Tag – und hast Möglichkeit, selbst einen Kommentar zu hinterlassen 😉

Rechtlicher Hinweis: Die Aussagen der Interviewpartner stellen deren Meinung, Wissensstand und Erfahrung dar. Eine Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung. Weder Kongress-Veranstalter noch die Interviewpartner übernehmen eine Haftung für persönliche oder sonstige Schäden oder Risiken, die sich als direkte oder indirekte Folge der Nutzung und Anwendung der Interview-Inhalte ergeben. Bitte konsultiere einen Arzt oder einen anderen kompetenten Ratgeber Deines Vertrauens, bevor Du irgendwelche Vorschläge der Interviews umsetzt.

Die Interviews des 4. Tages

Dipl.-Päd. Katia Saalfrank

Dipl.-Päd. Katia Saalfrank
Du bist ok, so wie du bist
Beziehung statt Erziehung
(Bindungs- & beziehungs-orientierte Pädagogik)

Dr. Michael Weh

Dr. Michael Weh
iZen: Traumreisen, Mantras & Co
Bei Konzentrations- & Schlaf-Problemen, Ängsten, ADHS, Unruhe uvm.

Nicole Kikillus & Christian Clemens

Dr. Nicole Kikillus & Christian Clemens
Ein bisschen Pippi Langstrumpf – Mehr Gesundheit, Gelassenheit & Lebensfreude als kleine Aussteiger

Dipl.-Päd. Katia Saalfrank

Du bist ok, so wie du bist – Beziehung statt Erziehung (Bindungs- & beziehungs-orientierte Pädagogik)

Dipl.-Päd. Katia Saalfrank

Erziehung ist immer die Durchsetzung von Erwachseneninteressen mit Macht. Das funktioniert, weil unsere Kinder schwächer sind, von uns abhängig sind. Wir erziehen, weil wir es selbst so gelernt haben. Ohne zu wissen, dass wir dadurch die Potentiale und die Individualität unserer Kinder beschneiden, ihr Autonomiebedürfnis missachten – und auch immer wieder ihre Würde verletzen. Die Kinder passen sich an – als Überlebensstrategie, weil sie unsere Anerkennung und Liebe brauchen. Mit einem gestörten Selbstbild – denn wir vermitteln ihnen immer wieder unbewußt, dass sie nicht ok sind, so wie sie sind.
Die Lösung unserer Expertin Katia Saalfrank: Beziehung statt Erziehung. Im Interview lernen wir, wie diese Beziehung aussieht – theoretisch und im Alltag. Zentral ist eine neue Grundhaltung: unsere Kinder sind ok, so wie sie sind. Wir erkennen und anerkennen ihre Bedürfnisse, ihre Individualität mit allen Stärken und Schwächen. Statt sie zu unterdrücken durch Bevormundung und Belehrung führen wir einen offenen Dialog. Das erfordert Geduld und Umgewöhnung – aber es lohnt sich. Für alle Beteiligten.

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Alle Videos im Kongress-Komplettpaket

Dr. Michael Weh

iZen: Traumreisen, Mantras & Co. Bei Konzentrations- & Schlaf-Problemen, Ängsten, ADHS, Unruhe uvm.

Dr. Michael Weh

In diesem spannenden Interview erfahren wir, wie wir mit Hilfe von Entspannungs- und Konzentrationsübungen verschiedenste körperliche und geistige Beschwerden unserer Kindern lindern können- z.B. Unruhe, Stress, Ängste, Unsicherheit, Konzentrations-Schwierigkeiten, ADHS oder Schlafprobleme. Die Methode, um die es geht, heißt iZen®.

Der Meditationslehrer Dr. Michael Weh zeigt uns mehrere Übungen speziell für Kinder – die wir im Anschluss sofort mit unseren Kindern ausprobieren können. Wir lernen, wie wir die Konzentrationsfähigkeit unserer Kinder mit Hilfe einer Sanduhr auf spielerische Weise schulen können. Wie Mantras bei Unruhe und Schlafproblemen helfen können. Wie wir zusammen mit unseren Kindern auf Traumreise gehen und damit Rückzugsorte für Stress- oder Angstsituationen schaffen. Sehr interessant ist auch eine Übung, in der Kinder sich mit Vorbildern identifzieren, um so in Angstsituationen sicherer und selbstbewußter aufzutreten.

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Alle Videos im Kongress-Komplettpaket

Dr. Nicole Kikillus & Christian Clemens

Ein bisschen Pippi Langstrumpf – Mehr Gesundheit, Gelassenheit & Lebensfreude als kleine Aussteiger

Nicole Kikillus & Christian Clemens

Was hat Pippi Langstrumpf mit Kinder-Gesundheit zu tun? Mehr als man vielleicht denkt! Wenn Du anfängst, die Dinge ein wenig in Frage zu stellen und unkonventioneller darüber zu denken, wirst Du offener und selbstbestimmter. Vermeintliche Zwänge sind plötzlich keine mehr, Ängste verblassen. Das Leben bietet auf einmal viel mehr Möglichkeiten, sei es in „Erziehung“, Ernährung, medizinischer Versorgung, Schule, Job etc.

KIKI & Christian, die beiden Veranstalter des Kinder-Gesundheitskongress, erklären, warum und wie ihr Konzept des „kleinen Aussteigens“ den Stresslevel und die Gesundheit der ganzen Familie beeinflusst, warum sich plötzlich mehr Gelassenheit und Lebensfreude einstellt, bei Eltern & Kindern. Und sie zeigen natürlich auch, wie man selbst zum kleinen Aussteiger wird.

Mehr Infos zu Dr. Nicole Kikillus & Christian Clemens

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Das Kinder-Gesundheitskongress

Kongresspaket 2015

Du hast den Kongress 2015 verpasst? Es nicht geschafft, alle Interviews anzuschauen? Oder möchtest das in aller Ruhe auch später nochmal machen? Mehr Infos

  • Sofort-Zugang zu allen 18 Interviews – inkl. Download-Möglichkeit (MP4)
  • Alle Interviews auch als Audio-Datei zum Download (mp3)
  • Bonus-Film „Das Geheimnis einer gesunden und stressarmen Kindheit“ – mit den „Geheimrezepten“ von 17 Experten (ca. 50 Minuten)
  • Viele weitere Boni, z.B. Achtsamkeits-Meditation als MP3, gratis Ausgabe von „Mit Kindern wachsen“ und des impfreports, Rezepte, Coaching-Karten uvm.!
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54 Kommentare

  1. Eldin 24. September 2015 um 16:22 Uhr- Antworten

    Frau Saalfrank hat mich positiv überrascht. Ihr Blick auf Kinder hat mir gut gefallen und an Jesper Juul erinnert.
    Eine praktische Frage beschäftigt mich im Nachhinein.

    Ich habe verstanden, dass Eltern Macht ausüben, wenn Sie z. B. Dinge verlangen/anordnen und dass dies ein Muster hinterlässt („Die Grenzen des Stärkeren sind wichtiger als die der Schwächeren“). An anderer Stelle erläuterte Frau Saalfrank, dass Eltern aushalten müssen, unbeliebt zu sein. Auch dem stimme ich zu. Meine Frage:

    Sind es denn nicht die Situationen, wo Eltern sich unbeliebt machen, wo sie etwas von den Kindern verlangen oder etwas anordnen?
    In einer Situation, wo keine Diskussion möglich ist, weil die Zeit drängt oder etwas verboten wird (z. B. ein weiteres Eis), wie kann ein Elternteil seine Beziehung zum Kindes gewaltfrei gestalten (i. S. von ohne Machtausübung durch klare Ansage und durchsetzen, wie Verhindern, dass sich das Kind noch ein Eis holt)? Wird nicht jedes „Nein“ gegenüber dem Kind aus der Position des „Mächterigen“ heraus ausgesprochen?

    Mein Kind ist genau richtig und voll wertig. Als Erwachsene sehe ich mich in der Verantwortung, es zu begleiten und das einzige, was ich voraus habe, nämlich meine Erfahrung, zu nutzen. Ich kann z. B. nicht erwarten, dass ein Kind einen Zahnartzbesuch toll findet oder gar deren Sinn versteht/einsieht.
    Ich habe noch nicht verstanden, wie dies gehen kann, ohne Macht einzusetzen oder wo Sie die Verantwortung bei den Eltern sehen und wie diese wahrgenommen werden kann.

    • Christian 24. September 2015 um 18:10 Uhr- Antworten

      Hallo Eldin,

      das ist eine gute Frage! Auch bei mir sind noch einige Fragen offen. Ganz ähnlich z.B.: was mache ich, wenn ein Kind mit Tomatensaucen-Händen die Hände nicht waschen möchte? Und ich befürchten muss, nachher die Wände streichen zu müssen?
      Leider war die Interview-Zeit zur kurz, so dass ich das nicht mehr klären konnte…. 😉

      Ich glaube, Du darfst das nicht alles als Machtausübung sehen. Es geht eher darum, seine Macht nicht zu mißbrauchen, z.B. aus Bequemlichkeit oder aus Angst, sich mit einer Situation auseinandersetzen zu müssen. Klar: im Grund bleibt es Machtausübung, wenn Du Deinem Kind das dritte Eis verweigerst. Andererseits ist das aber auch eine Art Führung – es geht ja auch um die Gesundheit Deines Kindes (3 x Eis = 1 x Bauchweh oder zumindest zu viel Zucker)

      Kiki empfiehlt Dir das Video über die gewaltfreie Kommunikation morgen. Das ist auch sehr interessant in diesem Zusammenhang!

      Viele Grüße

      Christian

      • Eldin 25. September 2015 um 5:39 Uhr- Antworten

        Vielen Dank Euch beiden!
        Ich freue mich auf das Video! Das hatte ich auch schon interessiert im Blick 🙂

    • Sandra 24. September 2015 um 18:37 Uhr- Antworten

      Liebe Eldin

      Ich weiß genau was du meinst. Mir geht es ähnlich wie dir. Ich finde das vorgestellte Konzept sehr anregend und beschäftige mich auch schon länger damit, schaffe es aber auch nicht es voll umzusetzen.
      Besonders schwierig wird es für mich, wenn ich dabei an meinen Beruf denke. Ich bin Pädagogin (Erzieherin) in einer Kinderkrippe. Da ich dort mit einer Gruppe von 12-14 Kindern arbeite, funktioniert das nicht ohne gewisse Regeln und Grenzen. Natürlich ist es mir in der Arbeit immer möglich auch die Kinder in den Alltag und dessen Planung einzubinden, aber das funktioniert nicht immer.

      Deshalb schließe ich mich deiner Frage an und möchte noch gerne wissen, ob es ein paar Kniffe gibt, die mich bei der Zusammenarbeit mit einer größeren Kindergruppe unterstützen?!

      Vielen lieben Dank
      Sandra

  2. Andrea 24. September 2015 um 10:00 Uhr- Antworten

    Hallo Christian, biitte sag noch mal wie das Achtsamkeitstraining heißt, das du gemacht hast! MBSR, achtsamkeitsreduzierte Stressreduktion???

  3. Claudia 24. September 2015 um 8:43 Uhr- Antworten

    Echte Dialoge mit 4-jährigen zu führen ist vergleichsweise einfach. Nachdem ich meine Haltung zu Kindern verändert habe, bin ich so etwas wie peinlich berührt, mit welcher Klarheit die Kinder – je jünger desto besser – einem manche Antwort geben oder zeigen. Mit gleichaltrigen Erwachsenen ist es manchmal sehr schwierig bis unmöglich, was keiner böse meint. Wir haben es nicht wirklich gelernt.

  4. Stefanie 24. September 2015 um 0:34 Uhr- Antworten

    Hallo Kiki und Christian,
    vielen Dank, dass ihr die Mühen auf euch genommen habt und diesen Kinder Gesundheitskongress ins Leben gerufen habt! Die Beiträge sind wirklich toll und regen zum Nachdenken an.
    Euer heutiges Interview war auch sehr anregend! Wir sind ebenfalls durch unsere Hebamme wachgerüttelt worden! Wir hatten daraufhin auch keine typischen Babycremes etc. Natürlich war impfen auch ein Thema, mit dem wir uns durch das Wachrütteln ganz anders auseinander gesetzt haben. Ich bin kein absoluter Impfgegner, ich bin einfach kritisch, informiere mich und die Entscheidung wird dann in Ruhe gemeinsam getroffen. Auch Teilbereiche sind ein Anfang! 🙂
    Mir gefällt euer Ansatz wie ihr ihn im Interview vermittelt habt!
    Ich spüre schon jetzt, dass sich unser Familieleben durch die vielen tollen und positiven Impulse – bedingt durch euren „KGK“ – in entspannter ud positiver Weise verändern wird! Ich danke euch dafür!
    Ich freue mich schon auf die kommenden Interviews!
    LG Stefanie

  5. Nadja 24. September 2015 um 0:19 Uhr- Antworten

    Hallo Ihr Lieben, ich finde die Idee zu diesem Online-Kongress prima!
    Konnte leider erst heute einsteigen, es hätten mich auch Themen der letzten Tage interessiert…, heute habe mir inzwischen zwei Videos angeschaut, unter anderem Euer ganz persönliches Interview.
    Tolle Leistung das alles auf die Beine zu stellen. Ich wünsche Euch weiterhin viel Freude beim Aussteigen, gratuliere zu Eurem Mut!!! Alles Gute, Nadja

    • Christian 24. September 2015 um 8:23 Uhr- Antworten

      Dankeschön! 😉

  6. Charis 23. September 2015 um 23:15 Uhr- Antworten

    Es bleiben soviele Fragen: Wo lasst Ihr Eure Kinder wenn Ihr arbeitet? Und was macht Ihr wenn sie in die Schule kommen, geht Ihr ins Ausland?? Wir haben am Wochenende auch keinen Stress, aber wir kriegen auch nichts gebacken, also alle Achtung, dass Ihr soviel auf die Beine stellt trotzdem die Kinder zu Hause sind….ich liebe Euren Kongress. Habt tausend DANK dafür!!!!!!!!!!!!!!!

    • Kiki 23. September 2015 um 23:31 Uhr- Antworten

      Hallo Charis,
      na unsere Kinder sind bei uns, wenn wir arbeiten. Unser Büro und unser Wohnzimmer sind ein Zimmer. Aber einer ist immer für die Kinder da und der andere arbeitet. Einmal pro Woche kommt die Oma zum Spielen – dann können Chrsitian und ich einige Stunden zusammen arbeiten. Wir sind an diesem Tag für unsere Kinder trotzdem immer ansprechbar.
      Was wir machen, wenn unsere Kinder schulpflichtig werden? Keine Ahnung. Lassen wir uns überraschen 😉
      LG, KIKI

  7. Susanne 23. September 2015 um 23:09 Uhr- Antworten

    Zuerst möchte ich mich bei Euch bedanken für Euer Engagement, diese vielen Beiträge gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Da ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei.
    Verwundert war ich heute wirklich auch darüber, dass Ihr über all diese Themen Bescheid wisst, im Interview teilweise aber mehr als ahnungslos gewirkt hat. Das finde ich etwas schade – warum versteckt Ihr Euch?

    Insgeheim bin ich, als Mutter älterer Kinder, total gespannt, wie es Euch wohl in 15 Jahren gehen wird, was sich bis dahin mit Euch und Euren Kindern verändert haben wird. Vieles von dem Ihr erzählt, ist noch relativ einfach, solange die Kinder klein sind, eng mit der Herkunftsfamilie verbunden und noch wenig draußen „im richtigen Leben“. Denn das gibt es, sowohl für Waldorfschüler als auch für freie Schüler – die normale reale Welt existiert,und durch unser Vernetzt-sein existiert sie mehr denn je. Das sollte niemanden davon abhalten, Dinge anders zu machen als andere, solange man dabei authentisch sein kann. Aber wir dürfen dabei nie vergessen, dass wir unseren Kindern damit auch manche Bürde auftragen: Sie sind damit nämlich anders als die anderen und damit auch ein Stück weit getrennt von anderen. Und das mögen Kinder eigentlich gar nicht. Wir können natürlich hingehen, und kleine Mikrokosmen aufbauen, so wie das manche freien Schulen auch tun. Ich persönlich finde das aus heutiger Sicht aber sehr schade, denn genau das trägt dazu bei, dass sich beispielsweise im staatlichen Schulsystem nie etwas verändern wird. Wenn die wirklich engagierten Eltern in ihrer kleinen heilen Welt sitzen ist an der wirklichen „Front“ niemand da, der bereit ist, für die Kinder zu kämpfen. So entstehen auf der einen Seite kleine, feine Abschottungswelten, in denen Kinder geheiligt werden, und draußen, in der „Wirklichkeit“ spielen sich Dinge ab – dagegen wäre das „Trauma“, einmal ein Nein zu hören, lapidar.
    Behaltet Euren Enthusiasmus, aber teilt ihn mit der ganzen Welt und baut nicht einsame Inseln auf. Die staatlichen Schulen brauchen auch Eltern, die anders sind, andere Vorstellungen haben, andere Ideen einbringen.
    Jesper Juul sagte übrigens einmal auf einem Vortrag, dass ihm auffällt, dass deutsche Eltern dazu neigen, ihren Kindern jeden Stein aus dem Weg zu räumen. Und das, obwohl jeder dieser Steine ein Entwicklungsschritt bedeuten könnte.

    Ich habe übrigens in langen Jahren in Berlin den großen Druck erleben zu müssen, wie man als Eltern immer das Beste für seine Kinder tun „muss“. Das fing an mit der besten Hebamme, dem besten Geburtshaus, der besten Bioladen-Gemeinschaft, ging hin zu besten Ernährung, dann kam der besten Kindergarten, die beste Schule. Das alles war überhaupt nicht entspannt, obwohl wir alle das Beste für unsere Kinder wollten (und ohwohl dies ja auch unsere Überzeugung, unser Ideal war). Es war letztlich das Gefühl, um zu einer bestimmten Gesellschaftsgruppe dazuzugehören, muss ich mich so und so ernähren, muss ich mein Kind in bestimmten Einrichtungen abgeben (vor allem muss ich erstmal das Wunder vollbringen, dort einen Platz zu ergattern), u.v.m. Inzwischen leben wir ganz woanders, in einer Umgebung, in der die Menschen zwar größtenteils sehr angepasst, aber ohne all diese Ansprüche leben. Das entspannt mich und meine Familie viel mehr, als dieses Idealen hinterherrennen und immer schauen, was das beste ist.
    Zum besseren Menschen macht mich jedenfalls lediglich, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin. Meine Kinder sind nicht immer glücklich, das wäre auch seltsam, aber sie haben unseren Rückhalt und einige Lösungsstrategien, mit ihrem Unglück fertig zu werden. Das brauchen wir alle, um ein gutes Leben zu führen. Aber ein ständiges Glückseeligkeits-Gefühl brauchen wir nicht. Und wenn wir dies bräuchten, wären wir in Gefahr, Suchtmittel-Konsumenten zu werden (einige Suchtmittel können uns diese Gefühlszustände zeitweise vorspielen).

    Macht weiter so, aber bleibt in der Realität!
    Ich grüße Euch herzlich.

  8. Gina 23. September 2015 um 22:21 Uhr- Antworten

    Also in Bezug auf Kinder-Handling (ich benutze jetzt bewußt nicht Er- und Beziehung) finde ich das Interview mit Dr.Michael Weh bis jetzt eindeutig am besten, brauchbarsten und realistischten! Mit vielen der anderen der Erziehungs- oder Beziehungsexperten bis jetzt konnte ich nicht wirklich was anfangen, weil einfach das Wesentlichste fehlte.

    • Claudia 24. September 2015 um 8:44 Uhr- Antworten

      Hallo Gina, was meinst Du, was bei den anderen fehlte?

      • Gina 24. September 2015 um 15:18 Uhr- Antworten

        Die Einordnung im Gesamtzusammenhang, der Zugang zur Quelle. Ohne dies bleiben es lediglich nette Ansätze, weitere Konzepte, von denen es schon so viele gibt. Von außen betrachtet nur ein Umrühren in der Scheiße. Wir bleiben Fliegen in einem (geschlossenen) Marmeladenglas.

  9. Ulrike 23. September 2015 um 21:24 Uhr- Antworten

    Ulrike
    Ich bin begeistert von dem Kongress und hab mir auch nach viel hin und her überlegen das Komplettpaket gekauft, nicht zuletzt weil ich es wichtig finde, Leute wie euch in ihrer Arbeit zu unterstützen, die helfen, dass sich so langsam ein neues Bewußtsein für den Umgang der Menschen mit sich und ihren Kindern verbreitet.
    Danke auch für euer heutiges Pippi-Langstrumpf-Interview. Es hat mich in meinem eigenen kleinen Ausstieg bestärkt (habe zwei Kinder – w 5 und m 14 Jahre – und habe mich seit der Geburt meiner Tochter entschlossen, zu Hause zu bleiben, um den Stress zu minimieren). Seit sie drei ist, geht sie in den Kindergarten, aber auch nicht sehr lange, weswegen man hier in Berlin Prenzlauer Berg schon schräg angekuckt wird …
    Was ich nicht verstehe, ist, was Frau Saalfrank in dieser Runde verloren hat. Sie hat jahrelang für RTL im Sinne der Einschaltquoten mit dazu beigetragen, dutzende verzweifelter Familien zu demütigen und bloß zu stellen.Für mich nicht unbedingt eine glaubwürdige Stimme dem Kindergesundheitskongress!

    • Christian 23. September 2015 um 21:35 Uhr- Antworten

      Liebe Ulrike, vielen Dank für Deinen Kommentar – und für Deine Unterstützung!

      Zu Katia Saalfrank: Sie hat ein super Buch geschrieben – genau das, um das es im Interview geht. Das hat uns überzeugt. Wir haben natürlich auch noch die Supernanny-Zeit im Hinterkopf, wobei ich mich da ehrlich gesagt nicht mehr genau dran erinnern kann. Viele Menschen haben in der Vergangenheit Dinge gemacht, die sie heute vielleicht so nicht mehr machen würden. Wichtig finden wir, was ein Mensch heute denkt und tut. Und nach meiner Einschätzung brennt Frau Saalfrank für die Message aus ihrem Buch!

      LG, Christian

    • Claudia 24. September 2015 um 8:24 Uhr- Antworten

      Liebe Ulrike, auch ich habe meine Kinder bis vor 3 Jahren so ERZOGEN, wie man es mir beigebracht hat. U.a. gab es den stillen Stuhl oder auch Windeltraining. Du glaubst nicht wie unangenehm mir das heute ist. Teilweise tut es mir richtig weh. Ich bekomme keine Kommentare, dass ich die Kinder gedemütigt habe. Es ist bei uns anders herum. Damals habe ich Applaus (von Erziehern, Lehrern und anderen Eltern) bekommen, ich gehörte dazu, was einen natürlich darin bestärkt, so zu sein wie es sich gehört. Heute ist es manchmal in Schule, Kindergarten oder auch Fussballvereinen ziemlich schwierig, ein Aussteiger zu sein. Die Kraft hat nicht jeder. Aus Überzeugung anders zu sein (z.B. kein WhatsAp zu haben und auch den Kindern dieses mit 11 Jahren noch nicht zu geben).
      Damals wusste ich es nicht besser. Ich habe „früher“ wie heute Bücher gelesen und mich von Erziehern und Lehrern beraten lassen. Meine damaligen Entscheidungen basierten also auf Experten. Ich habe viel Geld verdient und hatte super Noten auf der Uni. Warum sollte ich also hinterfragen, was ich da tue. Ich glaube, dass das vielen Menschen so ging und teilweise noch geht. Wir brauchen Mitgefühl / Verständnis für einander und Achtsamkeit für HEUTE. Aus meiner Sicht beschreibt Frau Saalfrank aus tiefster Seele viele zutreffende hilfreiche Punkte für die heutige Zeit. Es ist Luxus, die Zeit und Möglichkeit zum Reflektieren zu haben, den es vor vielen Jahren noch nicht gab. Wissenschaft und Umstände sind erst heute soweit. „Früher“ gab es meist nur Gewinner und Verlierer. Welche, die Recht und welche, die Unrecht hatten. Vorschlag von mir: Frag doch Frau Saalfrank mal, was sie dazu sagt, dass sie nach Deinem Verständnis Familien gedemütigt und bloß gestellt hat, nur um Geld zu verdienen.
      Für mich ist übrigens der Sender RTL schwierig, der verzweifelte Familien in dieser Form an den Bildschirm zieht.

  10. Kerstin 23. September 2015 um 21:12 Uhr- Antworten

    Ich finde es sehr schön, dass ihr zwei Euch gemeinsam auf Entdeckungsreise macht. Ich gehe auf Entdeckungsreise und stoße immer wieder auf mangelndes Interesse/Verständnis beim Partner. Es ist für mich fast unmöglich die Ernährung z.B. umzustellen (für mich und die Kinder – Partner kann ja für sich entscheiden), wenn nicht alle mitziehen. Das frustriert mich gerade sehr, zumal ich durch Eure Videos wieder in meinen Ansichten und alles was ich gelernt habe, bestärkt und motiviert werde für Veränderungen. Möh. Danke für Eure Arbeit! Sehr sympathisch.

    • Christian 23. September 2015 um 21:19 Uhr- Antworten

      Hallo Kerstin, das ist dann natürlich nicht einfach für Dich. Wir kennen auch einige Familien mit ähnlicher Konstellation. Da haben Kiki und ich wirklich Glück: wir bringen immer abwechselnd neue Veränderungs-Impulse in die Familie – und sind gegenseitig total offen.
      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Deinen Partner noch anstecken kannst! Und vielen Dank für Deinen schönen Kommentar!
      LG, Christian

    • Anke 24. September 2015 um 9:40 Uhr- Antworten

      Liebe Kerstin!
      Das kommt mir leider auch sehr bekannt vor! Männer ticken da wohl doch sehr viel anders als Frauen. Sind weniger offen für Neuerungen und was noch schlimmer ist: auch nicht bereit, ihren Horizont zu erweitern. Wo soll da das Wissen herkommen? Auch wenn sie nur das Beste für Ihre Kinder wollen, sie wissen ja nicht, was man alles besser machen könnte.
      Ich plädiere da sehr für Geduld mit dem Partner. Oder auch Vorleben! Inzwischen ernähre ich mich seit drei Jahren vegan und mein Mann weigert sich noch immer strikt, das Meiste davon mit zu essen. Die Kinder schweben irgendwo dazwischen . Für uns heißt das, dass wir immer verschiedene Dinge auf den Tisch bringen. Aber wer sagt denn, dass jeder das Gleiche essen muß?
      Wie auch immer… ich gedulde mich weiterhin. Bin hin und wieder ebenso frustriert wie Du (besonders in Zeiten, in denen einem wieder soviel Input zufliegt, wie es aktuell durch die Videos geschieht) und rege mich dann auch über meinen Mann auf. Aber letztendlich bringt das weder mich, noch unsere Familie und schon gar nicht meinen Mann weiter.
      Schön, dass es Männer gibt, die offener sind und mitziehen. Meiner ist es nicht! Was soll´s! Dafür hat er andere Qualitäten und letztendlich gibt es Schlimmeres.
      Alles Liebe und starke Nerven weiterhin! Vielleicht dauert es bei unseren Männer einfach länger, bis der Groschen fällt! 😉

      • Christian 24. September 2015 um 10:13 Uhr- Antworten

        Es gibt Frauen, die ihren Männer ganz geschickt Bücher oder CDs fürs Auto „unterjubeln“ 😉 Aber vielleicht muss dafür bei den Männern schon eine kleine Tür geöffnet sind.

  11. Mona 23. September 2015 um 20:46 Uhr- Antworten

    Alle Vorträge sind wirklich ausgezeichnet. Vielen, vielen DANK für diese Möglichkeit. Toll, dass es diesen Bonustag gibt. Schreib schon auf, was ich noch anschauen möchte, weil ich nicht die Möglickeit hatte das Interview zu sehen. Alles GUTE.

  12. Andrea 23. September 2015 um 20:44 Uhr- Antworten

    Vielen Dank für das wirklich nette Aussteiger-Interview! 😉 Eine kleine Bemerkung zu der offensichtlich häufig bestehenden Angst, dass „Einmischungen“ oder Manipulationen der Eltern zu einer möglichen Fehlorientierung bei Kindern führen – Stichwort: spätere Berufswahl.
    Es gibt eine sehr wichtige Sache, die alle Eltern wissen sollten, was dieses Thema anbelangt!

    Wenn Eltern ihrem Kind einen Namen geben, so ist das meist so, dass da eine Vorliebe für einen oder mehrere bestimmte Namen ist (Die Vorlieben sind in Wirklichkeit das intuitive, unbewusste Wissen der Eltern über das Kind!). Am Schluss fällt dann eine endgültige Entscheidung…Was man dabei wissen muss ist: Jeder Name hat eine bestimmte Schwingung, in jedem Vornamen verbirgt sich eine heimliche Botschaft an das Kind, nämlich, was das Kind für Möglichkeiten im Leben haben wird. Jedes Mal, wenn ich mein Kind dann beim Namen rufe, z.B. „Pipi, komm zum Essen bitte!“, dann wird das Kind automatisch wieder an seine Möglichkeiten erinnert. Je öfter das Kind seinen Vornamen hört, desto mehr schwingt es sich auf diese versteckte Botschaft ein und findet dadurch „gestärkt“ seine Bestimmung. Wenn wir nun das Kind, dessen Namen „Pipi“ ist, immer nur „Fips“ nennen würden oder „Pips“, dann würde es seine Möglichkeiten vergessen und sich auf den Kurznamen einschwingen, der aber nicht die wahre Botschaft an das Unterbewusste ist. Kinder, die mit Kosenamen angeredet werden, finden nachweislich oft nicht zufriedenstellend zu ihrer Lebensbestimmung und haben Probleme in der Berufswahl.

    Wer sich mehr dafür interessiert, dem empfehle ich das Buch des bekannten deutschen Heilers Franz Matz: Der Seelenspiegel. Das Buch gibt den Schlüssel zur Berechnung der Namen und erklärt, wie man mit diesem alten System umgeht. So können sich die Eltern selbst darüber informieren, was sie da dem Kind buchstäblich an Leben in die Wiege legen. Der Familienname sagt übrigens aus, wie die gesamte Familie schwingt, also ihr geistiger oder materieller Hintergrund und wenn man die Summe der Buchstaben des Vornamens mit den Familiennamenbuchstabenzahlen zusammenaddiert und dessen Querschnitt bildet, dann erhält man die Antwort, was das Kind (beruflich) tun muss, damit sich die Seele im Leben richtig entfalten kann. In dieser Berechnung findet sich meist die aussagekräftigste Information über eine gelungene Berufswahl!
    Beispiel: Die Berechnung meines gesamten Namens ergab, dass ich im Leben heilen und lehren muss, (daher die langen Kommentare ;-)) – und das Erstaunliche war, dass ich in letzter Sekunde, als ich schon dabei war „nur“ Lehrerin zu werden, einen Beruf angeboten bekommen hatte, der beides verband: heilen und lehren. Das Ganze wurde auf so wundervolle Weise eingefädelt, dass ich nur sagen kann: In diesen entscheidenden Augenblicken des Lebens gibt es die unglaublichsten Einmischungen „von oben“ und ich habe deshalb auch keinerlei Angst, was die zukünftigen Berufe meiner Kinder anbelangt, denn ich weiß, dass diese Dinge außerhalb des Einflussbereiches der Eltern liegen – sie kommen von oben oder, wer das nicht glaubt, dass es ein solches „oben“ gibt, dann sage ich, es kommt von innen 🙂 Also: kein Grund zur Sorge! Nur keine Spitznamen verwenden, mehr braucht es nicht!

    • Kiki 23. September 2015 um 21:21 Uhr- Antworten

      Hallo Andrea,

      vielen lieben Dank für deinen interessanten Kommentar.
      Und wenn man Erwachsene mit einem Spitznamen anredet – wie ist das dann? (ich frage natürlich aus eigenem Interesse, weil mich eigentlich kaum noch jemand mit meinem bürgerlichen Namen anspricht ;-))

      Liebe Grüeße,
      KIKI

      • Andrea 23. September 2015 um 23:32 Uhr- Antworten

        Liebe Kiki,

        ja, ich habe mir schon gedacht, dass Du mich danach fragen wirst 😉 Habe inzwischen auch ein wenig über Dich aus diesem Grunde recherchiert…und gesehen, dass das System von Franz Matz schon wieder mal 100% funktioniert 😉

        Ja, es ist so: Jeder Mensch, der einen Spitznamen hat, egal ab wann, schwingt irgendwann mehr oder weniger darauf ein. Natürlich geht dieser Prozess schneller, wenn man sich für den Namen begeistert und die anderen „mitmachen“ – d.h. einen auch so nennen. Das ist ja auch im Grunde für alle Frauen und manchmal auch Männer so, dass sie durch Heirat einen anderen Namen bekommen und sich dann neu einschwingen müssen. Das kann automatisch zu großen Veränderungen im Leben führen. Solange die junge Frau früher in die andere Familie hineingeheiratet hat, war das Annehmen des Nachnamens der Familie des Mannes sinnvoll, denn nun wohnte sie ja nicht mehr bei der Mutter, sondern der Schwiegermutter. Da war es sinnvoll, sich auf die neue Grundschwingung einzustimmen und den Familiennamen des Mannes anzunehmen. Aber heute ist das ja anders und deshalb eigentlich auch weder nötig noch sinnvoll. Ganz im Gegenteil sogar.

        Mehr darüber etwas später!

        Liebe Grüße
        Andrea

  13. Mona 23. September 2015 um 20:44 Uhr- Antworten

    Hallo Kiki, Hallo Christian, ihr habt in eurem Interview gesagt, dass ihr eine andere Alternative zur Waldorfschule habt. Welche ist es denn? Bin sehr interessiert.

    • Christian 23. September 2015 um 21:20 Uhr- Antworten

      Hallo Mona, die Alternative heißt „freies Lernen“ 😉 Sagt Dir das was? LG, Christian

  14. Mechthild 23. September 2015 um 20:05 Uhr- Antworten

    Christian, ich verwende Safari als Browser. Ich gehe einfach davon aus, dass es morgen wieder klappt. Liebe Grüße Mechthild – wobei mich doch alle drei Beiträge sehr neugierig machten.

    • Christian 23. September 2015 um 20:10 Uhr- Antworten

      Hallo Mechthild, kannst Du mal einen anderen Browser ausprobieren – ich fürchte, dass der Safari plötzlich Probleme macht. Hast Du vielleicht Google Chrome oder Safari auf Deinem Rechner? Übei ein Feedback würde ich mich riesig freuen – da auch viele andere Teilnehmer das Problem haben. Und ich gerne eine Lösung dafür finden würde…

  15. Mona 23. September 2015 um 19:39 Uhr- Antworten

    ich weiss nicht was los ist. Alle drei Tage war bisher alles gut. Und heute nur schwarze Kästen. Kann kein einziges Video öffenen.

    • Christian 23. September 2015 um 20:05 Uhr- Antworten

      Hallo Mona, ich habe Dir gerade schon eine Mail geschrieben. Verwendest Du als Browser den Safari?

  16. Andrea 23. September 2015 um 18:44 Uhr- Antworten

    Interview mit Frau Saalfrank:
    Lea, das unverstandene Kind, ist eines von wohl tausenden von unverstandenen Kindern in unserer „modernen Welt“. Unser Begriff von „Ordnung“ und Aufräumen orientiert sich leider an etwas so Leblosem wie ein „Wohnstyle-Katalog“, der in den Hinterköpfen junger Eltern, (die gerade ihr kuscheliges Nest (neue Wohnung) frisch eingerichtet haben), unerkannt als DAS Ideal für Ordnung hergenommen wird – so wie in der gesamten Gesellschaft der Erwachsenen leider auch…
    .
    Für diese leere „Katalog-Ordnung“ investieren Eltern tagtäglich viele Stunden, damit z.B. die Vase genau in der Mitte des Bücherregals steht, die Schuhe parallel genau 2 Zentimeter von der Wand entfernt stehen, das Tischtuch auf allen Seiten gleichmäßig herunterhängt und nicht einseitig, weil Lea vielleicht schon wieder unerzogenerweise daran gezogen hat. Natürlich kann man den ganzen Tag solche idiotischen Aufräumversuche machen, wenn man Kinder hat, und so tun, als wäre man der Bundeskanzler persönlich, der jetzt einen Staatsbesuch zu Hause erwartet. Aber es kommt kein Staatsbesuch, es ist nur ein Haus, ein Haus, in dem Kinder in aller Freiheit groß werden wollen, ein Haus, in dem Kinder sich emotional, erfinderisch, kreativ und intellektuell ENTWICKELN wollen! Was Kinder in so einem Haus machen ist schwere Arbeit: Sie erkunden, wie hoch man die Bauklötze aufeinanderstellen kann, bis der Turm zusammenbricht – das kann dann schon mal für uns „chaotisch“ aussehen, aber in Wirklichkeit arbeiten die Kinder täglich hart daran, ihre neue Welt zu erkunden und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Und damit das auch entsprechend ihrem geistigen Potenzial entwickelt werden kann, gehört auch, dass man ihnen diese Werke nicht jeden Abend zerstört, ja ich sage bewusst zerstört, denn es geht nicht um „Ordnung“, um „Aufräumen“ – es geht darum, dass wir Eltern mit diesem „Wohn-Katalog-Anspruch“ auf eine tote Aufgeräumtheit im Zimmer des Kindes, das Erkundungswerk, ja das ganze Tageswerk unseres Kindes zerstören! Und dann soll das Kind das auch noch SELBER kaputt machen!!! Da soll sich das Kind nicht berechtigterweise weinend auf den Boden schmeißen und rebellieren?! Was erwartet bitte diese Mutter von Lea? Dass sich ihr Kind ihr gegenübersetzt und sagt: „Also Mama, Deine „Ordnung“ ist leider für meine erfinderischen Arbeiten destruktiv, denn ich erforsche gerade den freien Fall, oder ich habe gerade ein Phantasiespiel, in dem die anscheinend chaotisch durcheinanderfliegenden Bausteine ein geheimnisvolles Labyrinth nach der mir folgenden entwickelten Formel XY darstellen, welches du noch nicht durchschaut hast, aber ich werde es Dir erklären…und morgen möchte ich gerne mein Spiel genau an dieser Stelle fortsetzen, wo ich heute mit dem Bau meines komplizierten Labyrinths begonnen habe. Deshalb kann ich das heute leider nicht zu Deiner Freude „aufräumen“ (eigentlich heißt aufräumen in Wahrheit wegräumen und kaputt machen!)“. Auch wird Lea ihrer Mutter nicht erklären können, dass es ihrer geistigen Entwicklung abträglich ist, jeden morgen von vorne zu beginnen. Das wäre so, als wenn wir eine Fremdsprache lernten, wo wir jeden Tag immer wieder von vorne anfingen. Und nie kommen wir weiter…so geht es später vielen Menschen im Leben: Sie kommen nie dazu, etwas zu Ende zu entwickeln, sie hören lange vorher schon auf, sie geben auf!

    Ich finde, wir sollten uns bewusst sein, dass Kinder ein enormes geistiges Potenzial haben, das sich darin ausdrückt, dass seine mit Bauklötzen gemachte Welt auch über Nacht weiterentwickelt wird und am nächsten Tag weitergeht. So, wie es Computerspiele gibt, die aus nur wenigen Schritten bestehen und in endloser Eintönigkeit enden (primitive Shooter wie Moorhuhn) oder die lang und mystisch sind (z.B. Myst). Kinder sind keine typischen „Shooter-Produzenten“, außer wir machen sie durch unseren destruktiven Aufräumwahnsinn dazu! Kinder haben enorme kreative Potenziale, die sie ausleben möchten und wir müssen ihnen in unserer Wohnung den dafür notwendigen Raum geben! Das kann man vorher ausmachen. Normalerweise kann man dem Kind einen Bereich geben, z.B. eine Decke im Wohnzimmer, eine gemütliche Ecke oder das Sofa, wo es sich spielend „ausbreiten“ darf. Das gehört von Anfang an dazu, dass es Spielregeln gibt auch im Umgang mit den Erwachsenen. Es kann nicht sein, dass Kinder mit Spielzeug die ganze Wohnung unkontrolliert „überfluten“, sodass es dann aussieht, als hätte gerade ein Erdbeben statt gefunden. Aber das liegt an der Aufmerksamkeit der Eltern, den Kindern diese „Grenzen“ und deren Einhaltung beizubringen. Das ist in gewisser Weise auch ein „erzieherischer“ Aspekt. Man kann dem Kind gut erklären, dass die Eltern nicht auf Bauklötzen balancieren möchten, sondern einen freien Durchgangsbereich im Wohnzimmer brauchen. Aber sobald das Kind sich in sein eigenes Zimmer zum Spielen zurückzieht, tut es das ja gerade nicht deshalb, weil es die Mutter nicht mehr liebt, sondern weil die körperliche Nähe nicht mehr soo notwendig ist, aber das Bedürfnis nach Stille und Konzentration und einer eigenen, von Erwachsenen unkommentierten, ungestörten Welt. Und im eigenen Zimmer hat die Mutter generell nichts verloren! Da ist die Welt des Kindes und die darf so aussehen, wie das Kind es will.
    Ich bin selbst Alleinerzieherin von 2 Kindern (seit ihrem 2,5. und 5. Lebensjahr) und ich habe meine Kinder nie zum Aufräumen gezwungen. Wir haben lediglich verabredet, wann die Mama wieder mal staubsaugen darf. Das war dann so etwas wie ein Termin, den man einfühlsam wählen sollte, z.B. nach einem Ganztagsurlaub weg von Zuhause, oder wenn sichtlich keine „heiligen Bautümer“ herumstehen oder das Kind selbst grünes Licht gibt. Aber generell müssen wir Eltern akzeptieren, dass unsere Wohn-Katalog-Ordnungsvorstellung für unsere Kinder kein Segen ist, dass sie das tot finden – und welches Kind schläft schon gerne in einem toten, leblosen Raum, wo gerade die in Materie verwandelten Phantasieträume des ganzen Tages von einer böse dreinschauenden, schimpfenden und bestrafenden Mutter zerstört wurden? Das ist keine Grundlage für Be- und auch nicht Er-ziehung!

    Was wir Eltern vielmehr lernen müssen ist, zu erkennen, was das Kind gerade spielt, was sich hinter den oft so banalen Formen so versteckt. Wir Eltern verpassen sooo viel, was in der geistigen Welt der Kinder geschieht. Nur ein kleines Beispiel von meinen Kindern: Eines Tages malte mein Sohn mit 2 Jahren ein erstaunlich farbenreiches Bild, wobei er die Aquarellfarben mischte wie ein alter Maler. Ich war völlig erstaunt und lobte ihn für sein tolles Kunstwerk. Das Bild wurde sogar in seiner Lieblingsfarbe orange hübsch in einem Holzrahmen eingerahmt und im Kinderzimmer aufgehängt. Als mein Sohn fast vier Jahre alt war erklärte er mir plötzlich von selbst: Das Bild habe ich gemalt. Es sind keine wirren Farbkleckse (das, was ich darinnen gesehen hatte), sondern es ist eine Bonbon-Herstellungs- und Verkaufsmaschiene (inspiriert aus einem Bilderbuch). Dabei konnte er zu jedem Klecks eine funktionelle Beschreibung liefern: Saftpresse, Farbmischer, Ein- und Ausschaltknopf, Verbindungsrohr, Geldeinwurf, Auswurf, Bestellknopf, elektrische Kabel…aber das war nicht genug: Nach der Vorführung begannen meine beiden in einer mir unverständlichen Geheimspreche miteinander zu reden, zu lachen und auch ihre Finger hatten einen Teil der Sprache übernommen und sprachen lebendig sich bewegend mit. Da wurde mir klar, was ich in den letzten 5 Jahren alles versäumt hatte…
    Ist das nicht sonderbar? Das Werk eines 2-jahrigen beinhaltet solche Gedanken? Wie hochdifferenziert ist die Wahrnehmung eines Zweijährigen! Inzwischen ist das Kind 22 und studiert Medieninformatik und ist auffallend erfinderisch begabt…

    Meine Bitte an alle Eltern: Zwingen Sie Ihre Kinder niemals dazu, eine tote Wohn-Katalog-Ordnung zu leben, um all ihre Phantasien einer eintönigen, leeren Welt zu opfern. Innen ist außen und außen ist innen! Lassen Sie also Ihrem Kind den Spielraum, den es verdient und versuchen Sie, ein wenig in seine Geheimnisse hineinzuwachsen, denn Sie als Eltern und Erwachsene leben in einer vergleichsweise erbärmlich leeren, toten Welt, der Ordnung, der eintönigen Ideen, der entleerten Phantasie. Genießen Sie es, so lange Ihre Kinder bereit sind, etwas von ihren Welten preis zu geben, denn sie kommen aus einer anderen Welt, weit weg von hier und es ist für sie schwierig genug, diesen zarten, kindlichen Geist in einer so harten und kinderfeindlichen Welt zu erden!

  17. Eugen 23. September 2015 um 16:48 Uhr- Antworten

    Hallo Ihr Lieben, wenn ich euch sprechen höre über das Thema „Krippe“ ,da sprecht ihr aus meiner Überzeugung. Wir haben unsere ältere Tochter mit viereinhalb Jahren ins Kindergarten geben und nur von 9-12.00Uhr. Unsere Kinder wachsen zweisprachig auf. So konnten sie mit deutsch – sprachen Kindern spielen und kommunizieren. So sind sie problemlos in die Schule gegangen und haben gute Noten. Wir haben mit meiner Frau beschlossen, dass nur ich arbeiten gehe und sie sich um Kinder,Haushalt usw. kümmert. Natürlich helfe ich auch mit, wo ich kann. Meine Frau ist gelernte Steuerfachangestellte und bekam viele Angebote, aber Familie und Erziehung /Beziehung gehen vor. Man kann nicht gleichzeitig auf zwei Straßen fahren,man muß Prioritäten setzen. Unsere zwei Mädchen fast 7 und 10 Jahre alt entwickelt sich hervorragend und wir sind glücklich.
    So,das war aber lange Geschichte. Sorry.
    Wir haben uns erst am Dienstag angeschaltet und würden gerne am Sonntag das Thema Körperpflege von Montag sehen. Vielen lieben Dank.

    • Christian 23. September 2015 um 19:25 Uhr- Antworten

      Vielen Dank Eugen, für Dein Feedback! Du hast Recht: man muss Prioritäten setzen – wenn man die Wahl hat.
      Das Video mit Frau Schmmelpfennig gibt’s vielleicht noch mal am Sonntag zu sehen, an unserem Bonus-Tag. Am Freitag dürft Ihr darüber abstimmen, wenn Ihr nochmals anschauen wollte 😉

  18. Mechthild 23. September 2015 um 15:34 Uhr- Antworten

    hi, ihr Lieben, leider kann ich auch mit meinem Mac osx heute keine Videos schauen. Sie bleiben einfach schwarz, trotz der angegebenen Maßnahmen. Die anderen Videos konnte ich ohne Probleme anschauen. Es sind tolle Beiträge. vielen Dank!

    • Christian 23. September 2015 um 15:39 Uhr- Antworten

      Hallo Mechthild, welchen Browser verwendest Du auf Deinem Mac? Die Maßnahme mit dem Löschen des Browsercache und anschließenden Neuladen der Seite hat auch nicht funktionier? Habe gerade die Rückmeldung von einer anderen Teilnehmerin mit dem gleichen Problem erhalten – bei der genau das wunderbar geklappt hat. LG, Christian

  19. Doreen 23. September 2015 um 15:21 Uhr- Antworten

    Die Idee von euch ist super. Schade finde ich es, das die Videos nicht länger frei anzusehen sind. Im Endeffekt ist es doch Werbung für die Interviewten. Ein Interesse dererseits wäre also vorhanden. Einige gute Themen sind mir so schon durchgerutscht, da ich nicht die Zeit habe mich nach einem 10 Stunden Arbeitstag und der Versorgung von 4 kleinen Kindern noch 3 Stunden täglich hinzusetzen und im Akkord Videos zu schauen.
    Da finde ich die Möglichkeit von Frau Schimmelpfennig toll, dass es auch über Facebook nachträglich anzusehen ist.

  20. Birgit 23. September 2015 um 14:46 Uhr- Antworten

    Erstmal Glückwunsch zur Idee mit dem Gesundheitskongress. Das „kostenlos“ ist hier wohl etwas weit hergeholt, da es wohl die wenigsten 3 Stunden vorm Computer aushalten um alle Interviews anzusehen. Schade. Wären leider einige sehr gute Themen dabei gewesen, die mich sehr interessiert hätten. Besser wäre es, den Gesundheitskongress zu verlängern und jeden Tag ein Video einzustellen. Vielleicht wäre das ja was für’s nächste Mal.

    • Christian 23. September 2015 um 14:52 Uhr- Antworten

      Hallo Birgit, wir habe nicht damit gerechnet, dass es so viele Mensche gibt, die sich 2 oder auch 3 Videos am Tag anschauen möchten! Wir hatten auch überlegt, nur 2 am Tag zu zeigen – aber unsere Erfahrung zeigt, dass der Kongress dann zu lang dauert und gegen Ende das Interesse verebbt. Daher der Kompromiss mit den 3 Videos am Tag. Es wird übrigens auch noch einen Bonus-Tag geben – mehr Infos dazu am Freitag 😉 LG, Christian

      • Michele 24. September 2015 um 0:09 Uhr- Antworten

        Ich schliesse mich dem an, bin durch Zufall da ich auf FB der Sundance Familie folge auf den Kongress gestossen und seit Tag 2 dabei, und bin BEGEISTERT, aber leider sind mir 3 am Tag auch fast zuviel…bin jetzt gerade bei meinem 2ten für heute, werde drei wohl wieder nicht schaffen..am Uten Tag hatte ich mich so auf H.Brosche gefreut, hatte begonnen das Interview zu schauen und wollte tags drauf weiterschauen, auf Play gedrückt, , aber dann war die ‚Zeit abgelaufen‘ und der Browser hat neu geladen…und weg war das Interview 🙂 auf jeden Fall tolle Themen und tolle Interviews. Vielen Dank,
        Michèle, Mutter von 3 Kindern

  21. Helena 23. September 2015 um 13:34 Uhr- Antworten

    Kann leider die Videos heute nicht abspielen?!

  22. Ludmila 23. September 2015 um 13:07 Uhr- Antworten

    Hallo an alle,habe nicht wirklich verstanden …gibts ein vortrag vom den so anstecken harzhaft lächelnden Michael Weh ?
    und warum sind ganze 3 fenster von kiki&christian da…..

    • Christian 23. September 2015 um 13:57 Uhr- Antworten

      Hallo Ludmilla, kannst Du die Seite mal neuladen? Ich habe eben oben einen Kasten mit Tipps bei technischen Problemen ergänzt. Hilft Dir das weiter?

  23. Judith 23. September 2015 um 12:15 Uhr- Antworten

    … Frage von K. Saalfrank: wie angepaßt müssen Kinder sein?

    Nun, es gab wohl noch nie so viele unangepaßte Kinder (was für ein scheußliches, unpassendes Wort).
    Noch NIE wurde so viel (kindergerecht), überall (Restaurant, Hotel, Arzt, … sogar im Wald muss es einen Abenteuerweg geben, Wald alleine reicht nicht) für Kinder getan und dennoch: weniger Wertschätzung & Respekt den je, weder vor und für die Eltern, noch vor und für anderen.

    Im Gegenteil lauter kleine Prinzessinnen und Prinzen bei denen alles so laufen muss, wie sie es wollen, aus lauter Angst der Eltern man könnte sich bei den Kindern unbeliebt machen. All das was die Eltern und die kleinen Prinzen und Prinzessinen für sich erwarten, dass MÜSSEN sie auch anderen zugestehen – da wäre dann auch schon alles für ein gutes, schönes Miteinander. Das wird aber oft sehr wenig vermittelt.
    Respekt vor Mitmenschen (und auch deren Bedürfnissen!!!), Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, … all das ist den Kindern von Geburt an eigen, wird ihnen aber systematisch aberzogen (u.a. Richard D. Precht: die Kunst kein Egoist zu sein) …

  24. Judith 23. September 2015 um 11:57 Uhr- Antworten

    Hallo
    Katia Saalfrank: ab Minute 53:00 – unbezahlbar – „die Angst der Eltern sich unbeliebt zu machen“, mein Kind akzeptiert kein „Nein“ …
    🙂

  25. pia 23. September 2015 um 11:31 Uhr- Antworten

    Ich habe eine frage in mehreren interwiews wurde gesagt das muttermilch das beste fürs kind ist und kuhmilch schlecht ist…meine tochter 3 monate bekommt leider nicht genug muttermilch da ich nicht genug habe…was kann ich ihr bedenkenlos geben?

    • Kiki 23. September 2015 um 11:37 Uhr- Antworten

      Hallo Pia,

      du kannst dich immer an eine Hebamme oder besser Stillberaterin wenden, wenn du denkst, dass du nicht genügend Muttermilch hast. Die wird dir weiterhelfen, denn du kannst auch deine „Milchproduktion“ ankurbeln: Die La Leche Liga hat mir in meiner Stillzeit geholfen. Schau mal hier: http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93

      Liebe Grüße und alles Gute,
      KIKI

      • Heike 23. September 2015 um 12:44 Uhr- Antworten

        Hallo Pia,

        eine vegane Freundin von mir musste leider auch abstillen (schon nach einer Woche) und gibt ihrer Kleinen nun Humana SL auf Sojabasis.
        Erkundige Dich doch mal danach.
        Alles Gute
        Heike

  26. Anonym 23. September 2015 um 10:45 Uhr- Antworten

    Schade dass, das Interview von Nicole Kikillus und Christian Clemens (also von euch) erst jetzt gezeigt wird. Ich hätte es am Anfang besser gefunden. Ich bin gerade sehr erstaunt, dass ihr von alledem schon Ahnung habt. Da die Interviews so wirken als hättet ihr viel weniger Ahnung von den ganzen Themen. Dennoch finde ich eure Einstellung sehr interessant und es sind natürlich tolle Interviews mit spannenden Themen. Toll das so etwas kostenlos veranstaltet wird. 🙂 Nur komme ich leider nicht dazu alle 3 Interviews innerhalb von 24 Stunden zu schauen. 🙁 Aber immerhin mindestens 1 Interview. 🙂 Vielen Dank an euch beiden.

    • Christian 23. September 2015 um 19:22 Uhr- Antworten

      🙂 Dann fühlen wir uns ja geschmeichelt, dass Du heute ausgerechnet unser Video geschaut hast! 😉

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